Tor zu Nordmarokko29.06.26, 13:52 Uhr
Tanger empfiehlt sich als Städteziel zwischen zwei Meeren
Die Hafenstadt blickt auf eine bewegte Geschichte als internationales Protektorat zurück. Heute prägen Kasbah, Medina, Art-déco-Architektur und die Lage zwischen Mittelmeer und Atlantik das Stadtbild. Auch Kulturveranstaltungen und Outdoor-Angebote gehören zum Profil der Destination.

Der Leuchtturm am Kap Spartel markiert den nordwestlichsten Punkt Marokkos. Von hier reicht der Blick über die Straße von Gibraltar bis nach Spanien. Foto: Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Das staatliche marokkanische Fremdenverkehrsamt stellt Tanger als vielseitiges Reiseziel vor und hebt fünf Besonderheiten der Hafenstadt hervor. Dazu zählen die historische Altstadt, die Küstenlandschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik, Kunst und Kultur, die regionale Küche sowie Outdoor-Aktivitäten.
Historische Altstadt
Das Kasbah-Viertel erhebt sich über der Stadt und bietet Ausblicke über die Dächer von Tanger. Dort befindet sich auch das Museo de la Kasbah, das in einem ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist. Durch die engen Gassen gelangen Besucher in die Medina mit ihren Souks und Handwerksläden, in denen unter anderem Juweliere, Töpfer und Holzschnitzer arbeiten.
Der Grand Socco zählt zu den belebtesten Plätzen der Stadt. Die Avenue Mohammed VI verbindet den Hafen mit dem Stadtzentrum. Cafés, Boutiquen und Gebäude im Art-déco-Stil prägen das Straßenbild. Bauwerke wie die Plaza de Toros und das Theater Cervantes erinnern an die spanischen Einflüsse und die Zeit, in der Tanger internationales Protektorat war.
Küste zwischen Mittelmeer und Atlantik
Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt das Kap Spartel mit seinem Leuchtturm. Von dort reicht der Blick über die Straße von Gibraltar bis nach Andalusien. Küstenwanderwege führen entlang der Klippen.
Unterhalb des Kaps befinden sich die Höhlen des Herkules. Ihre Öffnung zum Meer erinnert an die Form des afrikanischen Kontinents. Um den Ort ranken sich Legenden, darunter die Erzählung von der versunkenen Insel Atlantis.
Innerhalb der Stadt lädt der Plage Municipale zum Baden ein. Etwas außerhalb liegt der bei Einheimischen beliebte Achakar Beach.
Kunst, Musik und Handwerk
Tanger gilt seit vielen Jahren als Treffpunkt für Künstler, Musiker und Schriftsteller. Galerien wie die Galerie Delacroix oder die Galerie Conil zeigen zeitgenössische Kunst. Street-Art prägt das Bild vieler Gassen in der Medina.
Vom 18. bis 20. September 2026 findet das Tanjazz Festival statt. Dort stehen unter anderem Gnawa-Musik, Jazz und Weltmusik auf dem Programm. In den Souks können Besucher außerdem Handwerkern bei der Herstellung von Lederwaren, Keramik und Holzarbeiten zusehen.
Marokkanische und mediterrane Küche
Die Küche Tangers verbindet marokkanische und mediterrane Einflüsse. Entlang des Hafenboulevards stehen Fisch und Meeresfrüchte auf vielen Speisekarten. Im Marché Central werden täglich unter anderem Zitronen, Oliven und Feigen verkauft.
Rund um den Grand Socco und in der Medina laden Straßencafés zu Minztee ein. Traditionelle Gerichte wie Tajine und Couscous gehören zum Angebot vieler Restaurants.
Zu den bekanntesten Cafés der Stadt zählt das Café Hafa. Das 1921 eröffnete Lokal bietet Ausblicke über die Straße von Gibraltar. Zu seinen Gästen gehörten unter anderem William S. Burroughs, die Rolling Stones und die Beatles.
Freizeitangebote rund um Tanger
Die Lage an der Straße von Gibraltar bietet Möglichkeiten zum Segeln, Stand-up-Paddling und Tauchen. Golfer finden im Royal Golf de Tanger, einem der ältesten Golfplätze Marokkos, einen Platz zwischen Zypressen und Eukalyptusbäumen mit Blick auf den Atlantik und die Stadt.
Auch Wanderungen im Rif-Gebirge, etwa rund um den Jebel Kebir, gehören zum Freizeitangebot der Region.
Ausgangspunkt für Nordmarokko und Andalusien
Tanger liegt am nördlichsten Punkt Marokkos und eignet sich als Ausgangspunkt für Reisen in das Rif-Gebirge oder entlang der nordmarokkanischen Küste. Regelmäßige Fährverbindungen bestehen außerdem nach Tarifa und Algeciras in Andalusien.
Historische Altstadt
Das Kasbah-Viertel erhebt sich über der Stadt und bietet Ausblicke über die Dächer von Tanger. Dort befindet sich auch das Museo de la Kasbah, das in einem ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist. Durch die engen Gassen gelangen Besucher in die Medina mit ihren Souks und Handwerksläden, in denen unter anderem Juweliere, Töpfer und Holzschnitzer arbeiten.
Der Grand Socco zählt zu den belebtesten Plätzen der Stadt. Die Avenue Mohammed VI verbindet den Hafen mit dem Stadtzentrum. Cafés, Boutiquen und Gebäude im Art-déco-Stil prägen das Straßenbild. Bauwerke wie die Plaza de Toros und das Theater Cervantes erinnern an die spanischen Einflüsse und die Zeit, in der Tanger internationales Protektorat war.
Küste zwischen Mittelmeer und Atlantik
Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt das Kap Spartel mit seinem Leuchtturm. Von dort reicht der Blick über die Straße von Gibraltar bis nach Andalusien. Küstenwanderwege führen entlang der Klippen.
Unterhalb des Kaps befinden sich die Höhlen des Herkules. Ihre Öffnung zum Meer erinnert an die Form des afrikanischen Kontinents. Um den Ort ranken sich Legenden, darunter die Erzählung von der versunkenen Insel Atlantis.
Innerhalb der Stadt lädt der Plage Municipale zum Baden ein. Etwas außerhalb liegt der bei Einheimischen beliebte Achakar Beach.
Kunst, Musik und Handwerk
Tanger gilt seit vielen Jahren als Treffpunkt für Künstler, Musiker und Schriftsteller. Galerien wie die Galerie Delacroix oder die Galerie Conil zeigen zeitgenössische Kunst. Street-Art prägt das Bild vieler Gassen in der Medina.
Vom 18. bis 20. September 2026 findet das Tanjazz Festival statt. Dort stehen unter anderem Gnawa-Musik, Jazz und Weltmusik auf dem Programm. In den Souks können Besucher außerdem Handwerkern bei der Herstellung von Lederwaren, Keramik und Holzarbeiten zusehen.
Marokkanische und mediterrane Küche
Die Küche Tangers verbindet marokkanische und mediterrane Einflüsse. Entlang des Hafenboulevards stehen Fisch und Meeresfrüchte auf vielen Speisekarten. Im Marché Central werden täglich unter anderem Zitronen, Oliven und Feigen verkauft.
Rund um den Grand Socco und in der Medina laden Straßencafés zu Minztee ein. Traditionelle Gerichte wie Tajine und Couscous gehören zum Angebot vieler Restaurants.
Zu den bekanntesten Cafés der Stadt zählt das Café Hafa. Das 1921 eröffnete Lokal bietet Ausblicke über die Straße von Gibraltar. Zu seinen Gästen gehörten unter anderem William S. Burroughs, die Rolling Stones und die Beatles.
Freizeitangebote rund um Tanger
Die Lage an der Straße von Gibraltar bietet Möglichkeiten zum Segeln, Stand-up-Paddling und Tauchen. Golfer finden im Royal Golf de Tanger, einem der ältesten Golfplätze Marokkos, einen Platz zwischen Zypressen und Eukalyptusbäumen mit Blick auf den Atlantik und die Stadt.
Auch Wanderungen im Rif-Gebirge, etwa rund um den Jebel Kebir, gehören zum Freizeitangebot der Region.
Ausgangspunkt für Nordmarokko und Andalusien
Tanger liegt am nördlichsten Punkt Marokkos und eignet sich als Ausgangspunkt für Reisen in das Rif-Gebirge oder entlang der nordmarokkanischen Küste. Regelmäßige Fährverbindungen bestehen außerdem nach Tarifa und Algeciras in Andalusien.

