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Pauschalreisen
25.06.26, 10:27 Uhr

DRV begrüßt Entgeltabsenkung beim Reisesicherungsfonds

Nachdem sich viele Branchenplayer, darunter der DRV, für eine Absenkung der Entgelte für den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) eingesetzt haben, kommt jetzt Bewegung in die Sache: Zum 1. November werden die Entgelte der Veranstalter auf 0,25 Prozent gesenkt und somit halbiert.

Foto: DRV / Marcel Kautz
Nachdem sich viele Branchenplayer, darunter der DRV, für eine Absenkung der Entgelte für den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) eingesetzt haben, kommt jetzt Bewegung in die Sache: Auf Grundlage der positiven finanziellen Entwicklung des Fonds wird das Entgelt auf den absicherungspflichtigen Umsatz der Veranstalter zum 1. November auf 0,25 Prozent gesenkt und somit halbiert.

DRV-Präsident Albin Loidl begrüßt die Entscheidung: „Das ist ein positives Signal für die Reisewirtschaft. Die Halbierung des Entgelts auf nunmehr 0,25 Prozent bringt den Reiseveranstaltern dringend benötigte finanzielle Entlastungen."

Die Maßnahme wird rund 70 Millionen Euro jährlich ausmachen. Neben der Senkung der Entgelte werden auch die von den Veranstaltern zu hinterlegenden Sicherheiten deutlich reduziert. Insgesamt bedeutet dieser Schritt eine einmalige Reduzierung der zu stellenden Sicherheitsleistungen von rund 560 Millionen Euro.

„Der DRSF hat sich auch in schwierigen Zeiten als verlässliches Instrument bewährt und ist finanziell weiterhin sehr solide aufgestellt. Das Vertrauen in die Absicherung der Pauschalreise bleibt damit absolut gerechtfertigt", betont Loidl.

Aus Sicht des DRV dürften die jetzt beschlossenen Maßnahmen jedoch nicht das Ende der Entwicklung sein, so der Verbands-Präsident. Im Rahmen der Überprüfung des Finanzierungsplans im nächsten Jahr sollten bei einer weiterhin positiven Entwicklung des Fonds weitere Entlastungsschritte möglich werden. Dazu gehörten insbesondere weitere Entlastungen bei den Entgelten sowie eine erneute Überprüfung der Sicherheiten.

„Die aktuellen Entscheidungen sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel bleibt es, die finanziellen Belastungen der Reiseveranstalter weiter zu reduzieren und damit die Pauschalreise zu stärken", so Loidl.