Hotellerie-News21.06.26, 14:39 Uhr
Traditionshotel startet Wiederaufbau nach Brand in Seefeld
Der Wiederaufbau des Hotels Klosterbräu in Seefeld in Tirol ist in vollem Gange. Nach einem verheerenden Brand im April laufen 17 Teilprojekte parallel. Schon Anfang Juli eröffnet mit dem „Phoenix“ ein Pop-up-Restaurant, bevor Ende 2026 das Traditionshotel wieder Gäste empfangen soll.

Nach einem Großbrand im April hat das Klosterbräu in Seefeld die Wiederaufbauarbeiten gestartet. Foto: Florian Lechner
Nach dem Großbrand im April will das Traditionshotel Klosterbräu in Seefeld am 1. Dezember 2026 wieder Gäste empfangen. Die Wiederaufbauarbeiten haben bereits begonnen. Parallel setzt die Gastgeberfamilie Seyrling auch mehrere bereits geplante Ausbauprojekte fort.
„Wir stehen zur Abwicklung des Schadensfalls in Kontakt mit unseren Versicherungen, das notwendige Abrechnungsprozedere wird jedoch voraussichtlich noch bis Anfang bzw. Mitte nächsten Jahres dauern“, sagt Hotelbesitzer Alois Seyrling.
Großbrand während Betriebspause
Am 13. April brach im Dachstuhl des Hotels ein Feuer aus. Das Haus war zu diesem Zeitpunkt wegen Umbauarbeiten und einer saisonalen Betriebspause geschlossen. Mehrere hundert Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Erst am folgenden Vormittag konnte der Brand gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Das Feuer zerstörte rund 35 Zimmer, einen Fitnessraum, einen Meetingraum, Gänge sowie Teile des Dachs und der Photovoltaikanlage. Durch die Löscharbeiten entstanden weitere Schäden an etwa 20 Zimmern, Teilen der Hotelhalle, Aufenthaltsbereichen, Restaurants, der Rezeption und dem Kinderclub.
Erhalten blieben große Teile des historischen Hauses, darunter das Haupthaus mit 50 Zimmern, die ehemaligen Klostergewölbe, die Küche, der Wellnessbereich und der historische Weinkeller.
Ursache wohl bei Renovierungsarbeiten
Die Tiroler Landesstelle für Brandverhütung geht davon aus, dass der Brand wahrscheinlich im Zusammenhang mit den laufenden Renovierungsarbeiten entstanden ist. Brandstiftung wurde ausgeschlossen.
Die notwendigen Abbrucharbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Wiederaufbau läuft inzwischen und ist in 17 Teilprojekte gegliedert, die nach Priorität umgesetzt werden. Zusätzlich verfolgt das Hotel mehrere bereits vor dem Brand geplante Vorhaben. Dazu gehören die Erweiterung und Modernisierung des Wellnessbereichs mit einem Adults-only-Spa, die Aufstockung des Hotels um elf Zimmer, die Renovierung bestehender Zimmer sowie der Bau eines Naturbadeteichs.
Bereits am 2. Juli soll zudem das Pop-up-Restaurant „Phoenix“ im ehemaligen Bräukeller eröffnen.
Eröffnung möglicherweise zunächst mit Einschränkungen
Die Wiedereröffnung des Hotels ist für den 1. Dezember vorgesehen. Möglicherweise werden zunächst nicht alle Zimmer und Bereiche zur Verfügung stehen. Einzelne Projekte könnten erst während einer zweiten Bauphase im April und Mai 2027 abgeschlossen werden.
Die Bauarbeiten werden überwiegend auf der vom Ortszentrum abgewandten Seite des Hotels organisiert. Veranstaltungen und Feste in der Seefelder Fußgängerzone sollen dadurch nicht beeinträchtigt werden.
Lösungen für 150 Beschäftigte
Für die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden individuelle Lösungen gefunden. Ein Teil des Teams arbeitet derzeit in der Verwaltung oder unterstützt die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. Andere Beschäftigte konnten in Betriebe in Seefeld und der Umgebung vermittelt werden und wohnen weiterhin in den Mitarbeiterhäusern des Hotels.
Die Familie Seyrling rechnet damit, zur Wiedereröffnung einen Großteil des bisherigen Stammteams wieder an Bord zu haben.
„Wir stehen zur Abwicklung des Schadensfalls in Kontakt mit unseren Versicherungen, das notwendige Abrechnungsprozedere wird jedoch voraussichtlich noch bis Anfang bzw. Mitte nächsten Jahres dauern“, sagt Hotelbesitzer Alois Seyrling.
Großbrand während Betriebspause
Am 13. April brach im Dachstuhl des Hotels ein Feuer aus. Das Haus war zu diesem Zeitpunkt wegen Umbauarbeiten und einer saisonalen Betriebspause geschlossen. Mehrere hundert Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Erst am folgenden Vormittag konnte der Brand gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Das Feuer zerstörte rund 35 Zimmer, einen Fitnessraum, einen Meetingraum, Gänge sowie Teile des Dachs und der Photovoltaikanlage. Durch die Löscharbeiten entstanden weitere Schäden an etwa 20 Zimmern, Teilen der Hotelhalle, Aufenthaltsbereichen, Restaurants, der Rezeption und dem Kinderclub.
Erhalten blieben große Teile des historischen Hauses, darunter das Haupthaus mit 50 Zimmern, die ehemaligen Klostergewölbe, die Küche, der Wellnessbereich und der historische Weinkeller.
Ursache wohl bei Renovierungsarbeiten
Die Tiroler Landesstelle für Brandverhütung geht davon aus, dass der Brand wahrscheinlich im Zusammenhang mit den laufenden Renovierungsarbeiten entstanden ist. Brandstiftung wurde ausgeschlossen.
Die notwendigen Abbrucharbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Wiederaufbau läuft inzwischen und ist in 17 Teilprojekte gegliedert, die nach Priorität umgesetzt werden. Zusätzlich verfolgt das Hotel mehrere bereits vor dem Brand geplante Vorhaben. Dazu gehören die Erweiterung und Modernisierung des Wellnessbereichs mit einem Adults-only-Spa, die Aufstockung des Hotels um elf Zimmer, die Renovierung bestehender Zimmer sowie der Bau eines Naturbadeteichs.
Bereits am 2. Juli soll zudem das Pop-up-Restaurant „Phoenix“ im ehemaligen Bräukeller eröffnen.
Eröffnung möglicherweise zunächst mit Einschränkungen
Die Wiedereröffnung des Hotels ist für den 1. Dezember vorgesehen. Möglicherweise werden zunächst nicht alle Zimmer und Bereiche zur Verfügung stehen. Einzelne Projekte könnten erst während einer zweiten Bauphase im April und Mai 2027 abgeschlossen werden.
Die Bauarbeiten werden überwiegend auf der vom Ortszentrum abgewandten Seite des Hotels organisiert. Veranstaltungen und Feste in der Seefelder Fußgängerzone sollen dadurch nicht beeinträchtigt werden.
Lösungen für 150 Beschäftigte
Für die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden individuelle Lösungen gefunden. Ein Teil des Teams arbeitet derzeit in der Verwaltung oder unterstützt die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. Andere Beschäftigte konnten in Betriebe in Seefeld und der Umgebung vermittelt werden und wohnen weiterhin in den Mitarbeiterhäusern des Hotels.
Die Familie Seyrling rechnet damit, zur Wiedereröffnung einen Großteil des bisherigen Stammteams wieder an Bord zu haben.

