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Initiative von Visit Berlin
16.06.26, 14:36 Uhr

Berlin Pay belohnt nachhaltiges Engagement in der Hauptstadt

Mit Clean-up-Kajaktouren, Bäumegießen und Workshops hat Berlin Pay nachhaltiges Engagement mit touristischen Erlebnissen verknüpft. Die Resonanz fiel so positiv aus, dass das Tourismusbüro der Bundeshauptstadt nun über eine Fortsetzung des Projekts nachdenkt.

Kajak Berlin Tours ist einer der Partner von Berlin Pay. Foto: Visit Berlin/Michael Scheel
Das Pilotprojekt „Berlin Pay“ ist nach vier Wochen mit positiver Resonanz von Teilnehmenden, Partnern und internationalen Medien zu Ende gegangen. Vom 14. Mai bis 14. Juni verknüpfte die Initiative vom Tourismusbüro Visit Berlin nachhaltiges Engagement mit touristischen Erlebnissen rund um die Berliner Gewässer. Die Teilnehmerzahl lag im vierstelligen Bereich.

Nachhaltiges Engagement gegen besondere Erlebnisse

Unter dem Motto „Tu Gutes für Gutes“ beteiligten sich rund 40 Berliner Unternehmen und Initiativen an dem Projekt. Wer sich etwa beim Bäumegießen, Müllsammeln, einer klimafreundlichen Anreise oder bei Workshops zu Wasser-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen engagierte, erhielt als Gegenleistung Erlebnisse oder kleine Vergünstigungen.

Besonders gefragt waren Clean-up-Kajaktouren sowie Mitmachaktionen auf und am Wasser. Mehrere Veranstaltungen waren ausgebucht oder wurden wegen der hohen Nachfrage um zusätzliche Termine erweitert. Zu den stark nachgefragten Angeboten zählten unter anderem Aktionen von Kayak Berlin Tours, der Reederei Fangrot und dem Van Loon Restaurantschiff. Neben Gästen aus dem In- und Ausland nutzten auch viele Berlinerinnen und Berliner das Angebot.

„Die vergangenen vier Wochen haben gezeigt, dass unsere Gäste wie Berlinerinnen und Berliner Freude daran hatten, Berlin auf und am Wasser neu zu entdecken und dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Stadt zu tun. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und unseren touristischen Partnern, die dieses Projekt möglich gemacht haben“, sagt Sabine Wendt, Geschäftsführerin von Visit Berlin. Sie ergänzt: „Die gute Resonanz bestärkt uns in dem Wunsch, Berlin Pay künftig weiterzuentwickeln.“

Hohe Zufriedenheit unter den Teilnehmern

Erste Ergebnisse der laufenden Evaluierung zeigen eine hohe Zustimmung. Alle Befragten bewerteten das Projekt positiv, neun von zehn würden erneut teilnehmen. Drei Viertel gaben an, durch die Aktionen etwas Neues gelernt zu haben.

Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Berlin aus ungewohnten Perspektiven kennenzulernen und gleichzeitig einen Beitrag für die Stadt zu leisten. Ein Teilnehmer sprach von einem „besonderen, anderen Blick auf Berlin vom Wasser aus“. Eine Teilnehmerin bezeichnete Berlin Pay als „super Weg, um Berlin gemeinsam schöner zu gestalten“.

Touristische Partner melden starke Nachfrage

Auch die beteiligten Unternehmen und Initiativen ziehen eine positive erste Bilanz. Mehrere Partner berichten von ausgebuchten Angeboten und engagierten Teilnehmern. „Sehr zufrieden“, fasst der Kanu-Tourenanbieter Canoa Berlin seine Erfahrungen zusammen. Die Initiative a tip:tap bezeichnet BerlinPay als „eine schöne Aktion, um Leute zu motivieren, sich für Nachhaltigkeit zu interessieren“.

Fortsetzung für 2027 wird geprüft

Inspiriert wurde Berlin Pay von der Kopenhagener Initiative CopenPay. Gemeinsam mit Berliner Partnern entwickelte Visit Berlin das Konzept für die deutsche Hauptstadt weiter.

Ziel ist es, nachhaltiges Verhalten sichtbar zu machen und Menschen zu motivieren, aktiv zum Erhalt und zur Lebensqualität ihres Reiseziels beizutragen. Während Copen Pay inzwischen dauerhaft angeboten wird, prüft Visit Berlin derzeit die Ergebnisse des Pilotprojekts.

Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie den 40 Projektpartnern wird untersucht, wie Berlin Pay weiterentwickelt und 2027 fortgeführt werden kann.