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Erschütterungen im Süden
08.06.26, 09:14 Uhr

Philippinen heben Tsunamiwarnung nach Erdbeben wieder auf

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,8 bleibt die Lage auf den Philippinen zunächst angespannt. Mindestens ein Mensch kam ums Leben. Die zunächst ausgegebene Tsunamiwarnung wurde wieder zurückgenommen. Nachbeben sind jedoch nicht auszuschließen.

Nach dem schweren Erdbeben vor Mindanao dauern in Teilen der südphilippinischen Insel die Aufräumarbeiten und die Bewertung der Schäden an. Foto: iStock/Nikada
Nach einem starken Erdbeben der Stärke 7,8 vor der philippinischen Insel Mindanao kommt es weiterhin zu erheblichen Beeinträchtigungen. Mindestens eine Person kam ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Zudem wurden Gebäudeschäden, Stromausfälle und Einschränkungen im Flugverkehr gemeldet. Das teilt der Krisenmonitoring-Anbieter A3M mit.

Mindestens ein Todesopfer

Das Erdbeben ereignete sich am Sonntag (07.06.) vor der Küste der Philippinen in einer Tiefe von 35 Kilometern. In General Santos City stürzte ein Jollibee-Schnellrestaurant ein. Dabei kam mindestens eine Person ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt.

Mehrere Gebäude wurden beschädigt. Die Behörden prüfen weiterhin das genaue Ausmaß der Schäden.

Nachbeben erschüttert Mindanao

Am Montag (08.06.) folgte ein Nachbeben der Stärke 6,1 nahe der Provinz Sarangani auf Mindanao. Experten rechnen darüber hinaus mit weiteren Nachbeben.

Unmittelbar nach dem Hauptbeben wurde für Teile der Philippinen eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Erwartet wurden Wellen von einem bis drei Metern Höhe unter anderem in Davao, Cotabato City, Zamboanga, Maimbung, Legazpi und Palanan.

Später wurden in Davao Wellen von bis zu 46 Zentimetern gemessen. Inzwischen gilt die Tsunami-Gefahr als beendet.

Flughafenbetrieb und Stromversorgung beeinträchtigt

Der Flughafen General Santos (GES) stellte den Betrieb zeitweise ein. Zudem kam es in mehreren Regionen Mindanaos zu Unterbrechungen der Stromversorgung. Von Ausfällen betroffen waren unter anderem Maguindanao del Norte, Maguindanao del Sur, Sarangani, Süd-Cotabato, Nord-Cotabato und Sultan Kudarat.

Weitere Beeinträchtigungen im Transport- und Infrastrukturbereich sind möglich. Reisende sollten den Status ihrer Flüge prüfen und die aktuellen Hinweise der lokalen Behörden verfolgen.