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Projekt „Rhodes Co-Lab“
05.06.26, 08:33 Uhr

TUI pusht Nachhaltigkeit und Wachstum auf Rhodos

Rhodos soll nachhaltiger und ganzjährig attraktiver werden. TUI, die Region Südägäis und die TUI Care Foundation treiben ihr gemeinsames Projekt „Rhodes Co-Lab“ voran. Im Fokus stehen neue Mobilitätsangebote, lokale Wertschöpfung, Ressourcenschutz und die Verlängerung der Saison.

TUI-CEO Sebastian Ebel (links) und Giorgos Hatzimarkos, Gouverneur der Region Südägäis, tauschten sich auf Rhodos über die Fortschritte des Projekts „Rhodes Co-Lab“ und die nachhaltige Entwicklung der Insel aus. Foto: TUI
TUI-Chef Sebastian Ebel hat bei einem Besuch auf Rhodos gemeinsam mit Vertretern der griechischen Südägäis die Fortschritte des Projekts „Rhodes Co-Lab“ beraten. Im Mittelpunkt standen die nachhaltige Entwicklung der Insel und der Ausbau der Region zu einer Ganzjahresdestination.

Projekt geht in die Umsetzungsphase

„Rhodes Co-Lab“ wird von TUI, der Region Südägäis und der TUI Care Foundation getragen. Ziel ist es, nachhaltige Lösungen entlang der touristischen Wertschöpfungskette zu entwickeln und umzusetzen.

„TUIs Fokus auf Wachstum und Nachhaltigkeit zahlt sich aus. Denn neben der ökologischen Notwendigkeit ist Nachhaltigkeit zunehmend auch eine wirtschaftliche Chance“, ist der TUI-CEO überzeugt. Die Region habe das Potenzial, „sich zu einer ganzjährigen Destination zu entwickeln – getrieben durch internationale Ereignisse wie den TUI Rhodos Marathon“, so Ebel

Im Fokus stehen Projekte zur effizienteren Nutzung von Ressourcen, neue Mobilitätsangebote, Maßnahmen zur Abfallvermeidung sowie die stärkere Einbindung lokaler Unternehmen in die wirtschaftliche Entwicklung der Destination.

Pilotprojekte an Stränden, Flughafen und im Verkehr

Zu den laufenden Maßnahmen gehören nachhaltige Strandkonzepte mit weniger Einwegplastik, Wasserstationen und Umweltschutzmaßnahmen. Zudem wird der Ausbau der Ladeinfrastruktur vorangetrieben und die Elektrifizierung touristischer Verkehrsangebote vorbereitet.

Auch am Flughafen Rhodos und auf Flügen zur Insel testet TUI neue Konzepte zur Abfalltrennung und zur Reduzierung von Einwegplastik.

Thomas Ellerbeck, Vorsitzender der TUI Care Foundation und Mitglied des Group Executive Committee, sieht in dem Projekt ein Modell auch für andere Reiseziele: „Das Rhodes Co-Lab zeigt, wie nachhaltige Entwicklung in einer Destination Schritt für Schritt gelingen kann. Wichtig ist der ganzheitliche Ansatz – von Energie und Mobilität bis hin zu Landwirtschaft, Bildung und lokaler Wertschöpfung“. Die Projekte hätten Modellcharakter und lieferten wichtige Erkenntnisse für weitere Destinationen, so Ellerbeck.

Regionale Wirtschaft soll profitieren

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Mit der Initiative „TUI Field to Fork“ vernetzt die TUI-Stiftung landwirtschaftliche Betriebe stärker mit Hotels. Ziel ist es, Transportwege zu verkürzen, regionale Produkte aufzuwerten und zusätzliche Wertschöpfung auf der Insel zu schaffen.

Giorgos Hatzimarkos, Gouverneur der Südägäis, sieht darin ein Beispiel für die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft: „Das Co-Lab Rhodos ist der praktische Beweis dafür, was die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor erreichen kann, wenn gemeinsame Grundsätze und eine gemeinsame Vision vorhanden sind.“ Von Anfang an sei das Vorhaben „besonders ehrgeizig“ gewesen. Heute, so Hatzimarkos, „ist es äußerst ermutigend, den Übergang vom Ehrgeiz zur Realität zu sehen, die Umsetzung des Plans in konkrete Projekte und messbare Ergebnisse“.

Marathon soll Saison verlängern

Neben Nachhaltigkeitsprojekten setzt die Insel auf den Ausbau des Sporttourismus. Als Titelsponsor unterstützt TUI den Rhodes Marathon, der insbesondere außerhalb der Hauptsaison zusätzliche Besucher anziehen soll. Nach Unternehmensangaben nehmen jährlich mehr als 1.000 Schulkinder an der Veranstaltung teil. TUI will das Engagement als Titelsponsor fortsetzen.

Rhodos gilt innerhalb der TUI-Nachhaltigkeitsstrategie als Pilotdestination. Die dort entwickelten Konzepte sollen künftig auch in anderen Urlaubsregionen eingesetzt werden.