Buchungszahlen im April27.05.26, 08:37 Uhr
Leichte Erholung am östlichen Mittelmeer
Nach den Buchungseinbrüchen im Vormonat normalisiert sich das Buchungsgeschehen im deutschen Urlaubsreisemarkt im April zunehmend, auch wenn die Buchungseingänge insgesamt noch neun Prozent unter dem Vorjahr bleiben. Das zeigt eine neue Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA).

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Nach den Buchungseinbrüchen im Vormonat normalisiert sich das Buchungsgeschehen im deutschen Urlaubsreisemarkt im April zunehmend, auch wenn die Buchungseingänge insgesamt noch neun Prozent unter dem Vorjahr bleiben. Das zeigt eine neue Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA). In erster Linie sind es die rückläufigen Fernreisen, die aktuell auf die Bilanzen drücken.
Für die Türkei bewegen sich die Buchungseingänge fast schon wieder auf Vorjahresniveau. Die per Ende April beendete Wintersaison 2025/26 erreicht noch ein positives Saisonergebnis von einem Prozent. Die Sommersaison 2026 weist jetzt kumuliert ein Umsatzplus von zwei Prozent auf – ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat.
Last-minute-Urlaube mit Abreise im April stehen im abgelaufenen Buchungsmonat für nur noch fünf Prozent des insgesamt erzielten Monatsumsatzes. Dies relativiert die minus 40 Prozent, die mit niedrigerem Buchungs- und höherem Stornoaufkommen für den letzten Reisemonat der Wintersaison zusammengekommen sind: Das Umsatz-niveau ist zu klein, um noch groß ins Gewicht zu fallen. Damit endet die diesjährige Wintersaison 2025/26 mit einem kleinen Umsatzplus von einem Prozent und hält das Niveau der guten Vorjahressaison, die mit plus acht Prozent abgeschlossen hatte.

Für die neue Sommersaison beginnt sich die Nachfrage im April zu erholen. Die Türkei ist fast zurück auf Vorjahresniveau (-2 Prozent), Griechenland gewinnt (+4 Prozent), Ägypten leidet noch unter rückläufigem Buchungsaufkommen (-18 Prozent). Insgesamt liegt die Urlaubsregion auf der östlichen Mittelstrecke im April vier Prozent unter Vorjahr, vor einem Monat waren es allerdings noch 34 Prozent.
Die Urlaubsländer auf der westlichen Mittelstrecke, vor allem spanische Zielgebiete und Italien, präsentieren sich unverändert nachfragestark, wobei das größere Umsatzwachstum zu einem guten Anteil deutlichen Preissteigerungen geschuldet ist. Vor allem auf den Kanaren haben die durchschnittlichen Urlaubspreise um mehr als fünf Prozent angezogen.
Fernreisen drücken die Bilanz
Während sich Zu- und Abnahmen der Urlaubsländer rund um die erweiterte Mittelmeerregion annähernd ausgleichen, drücken die aktuell rückläufigen Fernreisen die Bilanzen. Für die Sommersaison schlagen die Fernreisen bis dato mit einem kumulierten Minus von 13 Prozent zu Buche, das Winterergebnis haben sie mit minus sieben Prozent negativ beeinflusst.
Mit hohen Rückgängen im zweistelligen Bereich sind nicht nur die Golfstaaten oder asiatische Fernreiseziele, die vielfach über die großen Drehkreuze in der Region angeflogen werden, betroffen. Auch die USA-Nachfrage erholt sich trotz anstehender Fußball-WM und 250-Jahres-Feierlichkeiten nicht: Im deutschen Veranstaltermarkt liegen die Reisebuchungen für die USA in Umsatz 44 Prozent unter Vorjahr.
Mit den Verlusten vor allem im Fernreisesegment fällt die kumulierte Sommerbilanz auf ein Plus von aktuell zwei Prozent (-1 Prozentpunkt zum Vormonat). Zum Buchungsstand per Ende April hat die Sommersaison 66 Prozent der Vorjahresumsätze erreicht.
Für die Türkei bewegen sich die Buchungseingänge fast schon wieder auf Vorjahresniveau. Die per Ende April beendete Wintersaison 2025/26 erreicht noch ein positives Saisonergebnis von einem Prozent. Die Sommersaison 2026 weist jetzt kumuliert ein Umsatzplus von zwei Prozent auf – ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat.
Last-minute-Urlaube mit Abreise im April stehen im abgelaufenen Buchungsmonat für nur noch fünf Prozent des insgesamt erzielten Monatsumsatzes. Dies relativiert die minus 40 Prozent, die mit niedrigerem Buchungs- und höherem Stornoaufkommen für den letzten Reisemonat der Wintersaison zusammengekommen sind: Das Umsatz-niveau ist zu klein, um noch groß ins Gewicht zu fallen. Damit endet die diesjährige Wintersaison 2025/26 mit einem kleinen Umsatzplus von einem Prozent und hält das Niveau der guten Vorjahressaison, die mit plus acht Prozent abgeschlossen hatte.

Für die neue Sommersaison beginnt sich die Nachfrage im April zu erholen. Die Türkei ist fast zurück auf Vorjahresniveau (-2 Prozent), Griechenland gewinnt (+4 Prozent), Ägypten leidet noch unter rückläufigem Buchungsaufkommen (-18 Prozent). Insgesamt liegt die Urlaubsregion auf der östlichen Mittelstrecke im April vier Prozent unter Vorjahr, vor einem Monat waren es allerdings noch 34 Prozent.
Die Urlaubsländer auf der westlichen Mittelstrecke, vor allem spanische Zielgebiete und Italien, präsentieren sich unverändert nachfragestark, wobei das größere Umsatzwachstum zu einem guten Anteil deutlichen Preissteigerungen geschuldet ist. Vor allem auf den Kanaren haben die durchschnittlichen Urlaubspreise um mehr als fünf Prozent angezogen.
Fernreisen drücken die Bilanz
Während sich Zu- und Abnahmen der Urlaubsländer rund um die erweiterte Mittelmeerregion annähernd ausgleichen, drücken die aktuell rückläufigen Fernreisen die Bilanzen. Für die Sommersaison schlagen die Fernreisen bis dato mit einem kumulierten Minus von 13 Prozent zu Buche, das Winterergebnis haben sie mit minus sieben Prozent negativ beeinflusst.
Mit hohen Rückgängen im zweistelligen Bereich sind nicht nur die Golfstaaten oder asiatische Fernreiseziele, die vielfach über die großen Drehkreuze in der Region angeflogen werden, betroffen. Auch die USA-Nachfrage erholt sich trotz anstehender Fußball-WM und 250-Jahres-Feierlichkeiten nicht: Im deutschen Veranstaltermarkt liegen die Reisebuchungen für die USA in Umsatz 44 Prozent unter Vorjahr.
Mit den Verlusten vor allem im Fernreisesegment fällt die kumulierte Sommerbilanz auf ein Plus von aktuell zwei Prozent (-1 Prozentpunkt zum Vormonat). Zum Buchungsstand per Ende April hat die Sommersaison 66 Prozent der Vorjahresumsätze erreicht.

