Flugverkehr05.05.26, 13:31 Uhr
BARIG fordert Maßnahmen gegen steigende Kerosinpreise
Der internationale Airline-Verband BARIG reagiert auf die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Kerosinpreise. Der Verband fordert die Bundespolitik auf, schnellstmöglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

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Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) reagiert auf die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Kerosinpreise. Der Verband fordert die Bundespolitik auf, schnellstmöglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.
„Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten treffen den Luftverkehr in Deutschland mit voller Wucht, denn die gestiegenen Preise am Rohölmarkt lassen das Fliegen deutlich teurer werden“, sagt Chairman und Executive Director Michael Hoppe. Als Gegenmaßnahme fordert er „die Aussetzung der Luftverkehrsteuer mindestens für die Dauer der Krise“.
Ergänzend müsse die Bundesregierung weitere, von ihr angekündigte Entlastungsschritte zügig umsetzen, insbesondere bei den Kosten für die Flugsicherung und die Luftsicherheitskontrollen an den Flughäfen, so Hoppe. Auch eine temporäre Aussetzung nationaler Mehrwertsteuer oder luftfahrtspezifischer Steuern sei aus Sicht der Branche erforderlich, insgesamt steigende Kosten durch den aktuellen Konflikt abzufedern. Gleiches gelte für den Emissionshandel (ETS).
„Wir fordern daher die deutsche Politik auf, schnell nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um kurzfristig und unbürokratisch für eine spürbare Kostenentlastung des Luftverkehrs zu sorgen, auch auf Ebene der Europäischen Kommission.“
„Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten treffen den Luftverkehr in Deutschland mit voller Wucht, denn die gestiegenen Preise am Rohölmarkt lassen das Fliegen deutlich teurer werden“, sagt Chairman und Executive Director Michael Hoppe. Als Gegenmaßnahme fordert er „die Aussetzung der Luftverkehrsteuer mindestens für die Dauer der Krise“.
Ergänzend müsse die Bundesregierung weitere, von ihr angekündigte Entlastungsschritte zügig umsetzen, insbesondere bei den Kosten für die Flugsicherung und die Luftsicherheitskontrollen an den Flughäfen, so Hoppe. Auch eine temporäre Aussetzung nationaler Mehrwertsteuer oder luftfahrtspezifischer Steuern sei aus Sicht der Branche erforderlich, insgesamt steigende Kosten durch den aktuellen Konflikt abzufedern. Gleiches gelte für den Emissionshandel (ETS).
„Wir fordern daher die deutsche Politik auf, schnell nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um kurzfristig und unbürokratisch für eine spürbare Kostenentlastung des Luftverkehrs zu sorgen, auch auf Ebene der Europäischen Kommission.“

