Neues Whitepaper07.04.26, 12:27 Uhr
DRV zeigt, wie Reiseunternehmen für KI sichtbar bleiben
KI-Assistenten bündeln Informationen, bewerten Angebote und geben fertige Reiseempfehlungen – mit Folgen für die Branche. Der DRV zeigt in einem neuen Whitepaper, wie sich die Logik der Auffindbarkeit verändert und was touristische Anbieter jetzt unternehmen müssen, um sichtbar zu bleiben.

KI-gestützte Systeme bündeln Reiseangebote und geben direkte Empfehlungen – für Anbieter wird entscheidend, ob ihre Produkte in diesen digitalen Entscheidungsprozessen sichtbar bleiben. Bild: KI-generiert
Künstliche Intelligenz verändert die digitale Sichtbarkeit von Reiseangeboten grundlegend. Darauf weist der Deutsche Reiseverband (DRV) in dem neuen Whitepaper „Agentic AI und Sichtbarkeit in der Reisebranche“ hin.
Immer mehr Reisende nutzen KI-Systeme, um Inspiration zu finden, Angebote zu vergleichen und Entscheidungen zu treffen. Das Whitepaper, erarbeitet vom IT-Ausschuss des verbands, beschreibt die Folgen dieser Entwicklung für Reiseunternehmen und zeigt, wie Angebote auch in KI-basierten Systemen sichtbar bleiben.
Neue Logik der Auffindbarkeit
„Die Frage ist künftig nicht mehr nur: Wie gut ist mein Ranking bei Google? Sondern: Wird mein Angebot von KI überhaupt verstanden und empfohlen?“, sagt Nicole Ludwig, COO bei Veranstalter LMX und Vorsitzende des IT-Ausschusses im DRV.
Für die Reisewirtschaft entstehe damit eine völlig neue Form digitaler Sichtbarkeit. „Unternehmen müssen lernen, ihre Angebote so bereitzustellen, dass sie für KI-Systeme auffindbar, interpretierbar und nutzbar sind“, so Ludwig.
KI übernimmt Teile der Reiseberatung
Unternehmen setzten KI bereits in internen Prozessen ein, etwa zur Nachfrageanalyse, zur Automatisierung von Serviceanfragen oder zur Preis- und Kontingentsteuerung. Parallel dazu nutzen auch Verbraucher KI zunehmend für die Reiseplanung.
KI-gestützte Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, sowie KI-Assistenten bündeln Informationen aus verschiedenen Quellen, bewerten sie und schlagen passende Angebote vor. Damit übernehmen sie Aufgaben, die bisher Suchmaschinen, Vergleichsportale oder persönliche Beratung erfüllt haben.
Für Reiseveranstalter, Destinationen, Reisebüros und touristische Leistungsträger verschiebt sich damit die Logik digitaler Sichtbarkeit. Marketing-Budgets oder klassische Suchmaschinen-Rankings verlieren an Bedeutung. Entscheidend wird, ob KI-Systeme Angebote verstehen, einordnen und in Empfehlungen integrieren.
Whitepaper gibt Handlungsempfehlungen
Das Whitepaper beschreibt, wie kommerzielle Large Language Models die Customer Journey verändern, und welche technischen und strategischen Voraussetzungen notwendig sind, um sichtbar zu bleiben.
Vorgestellt wird eine stufenweise Systematik: von der Präsenz in den Wissensräumen von KI-Systemen über strukturierte Auffindbarkeit in Echtzeit-Datenquellen bis hin zur technischen Anbindung an KI-Agenten und automatisierten Transaktionen.
Die Publikation soll Unternehmen Orientierung geben. Je nach Größe, Ressourcen und strategischer Ausrichtung zeigt sie konkrete Maßnahmen, um Sichtbarkeit in einer KI-geprägten Reiseökonomie zu sichern und weiterzuentwickeln.
Das Whitepaper steht DRV-Mitgliedern hinter dem Login zum Download bereit.
Immer mehr Reisende nutzen KI-Systeme, um Inspiration zu finden, Angebote zu vergleichen und Entscheidungen zu treffen. Das Whitepaper, erarbeitet vom IT-Ausschuss des verbands, beschreibt die Folgen dieser Entwicklung für Reiseunternehmen und zeigt, wie Angebote auch in KI-basierten Systemen sichtbar bleiben.
Neue Logik der Auffindbarkeit
„Die Frage ist künftig nicht mehr nur: Wie gut ist mein Ranking bei Google? Sondern: Wird mein Angebot von KI überhaupt verstanden und empfohlen?“, sagt Nicole Ludwig, COO bei Veranstalter LMX und Vorsitzende des IT-Ausschusses im DRV.
Für die Reisewirtschaft entstehe damit eine völlig neue Form digitaler Sichtbarkeit. „Unternehmen müssen lernen, ihre Angebote so bereitzustellen, dass sie für KI-Systeme auffindbar, interpretierbar und nutzbar sind“, so Ludwig.
KI übernimmt Teile der Reiseberatung
Unternehmen setzten KI bereits in internen Prozessen ein, etwa zur Nachfrageanalyse, zur Automatisierung von Serviceanfragen oder zur Preis- und Kontingentsteuerung. Parallel dazu nutzen auch Verbraucher KI zunehmend für die Reiseplanung.
KI-gestützte Sprachmodelle, sogenannte Large Language Models, sowie KI-Assistenten bündeln Informationen aus verschiedenen Quellen, bewerten sie und schlagen passende Angebote vor. Damit übernehmen sie Aufgaben, die bisher Suchmaschinen, Vergleichsportale oder persönliche Beratung erfüllt haben.
Für Reiseveranstalter, Destinationen, Reisebüros und touristische Leistungsträger verschiebt sich damit die Logik digitaler Sichtbarkeit. Marketing-Budgets oder klassische Suchmaschinen-Rankings verlieren an Bedeutung. Entscheidend wird, ob KI-Systeme Angebote verstehen, einordnen und in Empfehlungen integrieren.
Whitepaper gibt Handlungsempfehlungen
Das Whitepaper beschreibt, wie kommerzielle Large Language Models die Customer Journey verändern, und welche technischen und strategischen Voraussetzungen notwendig sind, um sichtbar zu bleiben.
Vorgestellt wird eine stufenweise Systematik: von der Präsenz in den Wissensräumen von KI-Systemen über strukturierte Auffindbarkeit in Echtzeit-Datenquellen bis hin zur technischen Anbindung an KI-Agenten und automatisierten Transaktionen.
Die Publikation soll Unternehmen Orientierung geben. Je nach Größe, Ressourcen und strategischer Ausrichtung zeigt sie konkrete Maßnahmen, um Sichtbarkeit in einer KI-geprägten Reiseökonomie zu sichern und weiterzuentwickeln.
Das Whitepaper steht DRV-Mitgliedern hinter dem Login zum Download bereit.

