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Debüt in Mahdia
26.03.26, 09:40 Uhr

Meliá baut Hotelportfolio in Tunesien auf

Der Markteintritt von Meliá in Tunesien ist Teil einer größeren Expansion. Geplant sind rund 3.000 Zimmer bis 2030. Nach dem Start in Mahdia sollen Projekte in Tabarka, Monastir, Djerba und Tunis folgen. Mit Brands wie Sol, Meliá Hotels & Resorts und Gran Meliá will die Gruppe ein breites Angebot im Markt etablieren.

Blick auf das neue Meliá-Resort in Mahdia: Die Anlage mit 307 Zimmern markiert den Markteintritt des spanischen Hotelkonzerns in Tunesien. Foto: Meliá
Mit einem neuen Strandresort in Mahdia betritt Meliá den Hotelmarkt in Tunesien. Das Haus mit 307 Zimmern soll noch in diesem Jahr eröffnen und markiert den Auftakt für eine größere Expansion.

Die spanische Hotelgruppe plant, bis 2030 ein Portfolio von fünf Hotels mit insgesamt 3.000 Zimmern im Land aufzubauen. Nach dem Start in Mahdia sind weitere Projekte zwischen 2027 und 2029 in Tabarka, Monastir, Djerba und Tunis vorgesehen.

Mahdia liegt an der Ostküste Tunesiens rund 200 Kilometer südlich von Tunis und gilt als ruhiger Badeort mit langen Sandstränden und historischer Altstadt.

Die neuen Häuser entstehen überwiegend als Resorts und richten sich an verschiedene Zielgruppen. Geplant sind Eröffnungen unter den Marken Sol, Meliá Hotels & Resorts und Gran Meliá.

Modernisierung und internationale Standards

Im Mittelpunkt der Expansion steht die Weiterentwicklung bestehender Hotels. Durch Investitionen sollen die Häuser modernisiert und an internationale Markenstandards angepasst werden.

Ziel ist es, die Attraktivität der Hotels für internationale Gäste zu steigern und sie stärker auf wichtige Quellmärkte auszurichten, insbesondere in Europa.

Qualität und Diversifizierung

„Unser Eintritt in Tunesien ist ein strategischer Schritt für das Wachstum von Meliá Hotels International im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Wir setzen auf Destinationen mit großem Entwicklungspotenzial, in denen wir unsere Erfahrung in der Neupositionierung von Hotels einbringen können“, kommentiert Meliá-CEO Gabriel Escarrer.

Gemeinsam mit „starken Partnern“ wolle man ein touristisches Angebot „mit höherer Wertschöpfung fördern, das den Trends zu Qualität, Nachhaltigkeit und einer breiteren Diversifizierung der Reiseziele entspricht“, so Escarrer.

Tunesien zählt derzeit über elf Millionen Besucher pro Jahr.