Tourismus-Update24.03.26, 09:50 Uhr
St. Maarten meldet starkes Comeback deutscher Urlauber
Die Karibikinsel erlebt einen deutlichen Aufschwung aus dem Quellmarkt Deutschland. 2025 kommen mehr als dreimal so viele Gäste wie im Vorjahr. Nach Jahren mit schwacher Nachfrage übertrifft die Insel damit frühere Bestwerte und profitiert von wachsender internationaler Anbindung.

Küstenlandschaft von St. Maarten bei Philipsburg, der Hauptstadt – die Karibikinsel gewinnt im deutschen Markt deutlich an Bedeutung. Foto: iStock/majaiva
Die Karibikinsel St. Maarten rückt stärker in den Fokus deutscher Urlauber. 2025 erreichte die Zahl der Ankünfte einen neuen Höchststand: Rund 7.100 Reisende aus Deutschland kamen über den Princess Juliana International Airport (SXM). Das teilt das St. Maarten Tourist Bureau mit.
Deutlicher Anstieg nach Krisenjahren
Die Zahl der deutschen Ankünfte habe sich damit gegenüber 2024 mehr als verdreifacht. Damals wurden rund 2.200 Gäste registriert. Auch im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie liegt das Niveau deutlich höher: 2019 kamen rund 930 deutsche Reisende, 2017 etwa 1.600.
Im September 2017 hatte Hurrikan Irma die Insel schwer getroffen und den Tourismus stark beeinträchtigt. In den Folgejahren blieb die Nachfrage niedrig, auch durch pandemiebedingte Einschränkungen. 2023 reisten nur rund 580 deutsche Gäste an. Der Anstieg auf 7.100 im Jahr 2025 markiert daher einen Sprung über frühere Bestwerte.
Winter bleibt wichtigste Reisezeit
Die meisten deutschen Gäste reisen in den Wintermonaten an. Besonders stark sind Januar, Februar, März und Dezember. Im März 2025 wurden mehr als 1.270 Ankünfte gezählt, im Dezember über 1.100 und im Januar knapp 850.
Auch in den Sommermonaten steigen die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren, bleiben jedoch insgesamt niedriger.
Europa zweitgrößter Quellmarkt
Europa stellt 2025 den zweitgrößten Quellmarkt für St. Maarten. Insgesamt reisen rund 221.000 europäische Gäste an, das entspricht knapp 26 Prozent aller Ankünfte am Flughafen.
Frankreich führt mit knapp 88.000 Gästen, gefolgt von den Niederlanden mit rund 85.700 Ankünften. Die Niederlande verzeichnen ein Wachstum von 148 Prozent gegenüber 2024. Deutschland bleibt deutlich kleiner, weist jedoch das stärkste Wachstum unter den europäischen Märkten auf.
Flughafen baut Rolle als Drehkreuz aus
Am Princess Juliana International Airport wuchs das Passagieraufkommen 2025 von 1,6 auf 1,8 Millionen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von rund 59.900 auf etwa 64.600. Das entspricht einem Plus von acht Prozent und im Schnitt etwa 13 zusätzlichen Starts und Landungen pro Tag.
Ein neues digitales Einreisesystem verbessert die Datenerfassung und beschleunigt die Abläufe bei der Ankunft. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern soll die Anbindung für europäische Gäste weiter stärken.
Kreuzfahrtgeschäft legt weiter zu
Auch der Kreuzfahrtsektor wächst: 2025 besuchen rund 1,6 Millionen Kreuzfahrtgäste die Insel, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Anläufe steigt von 513 auf 592 und nähert sich damit wieder dem Niveau vor 2017.
Deutlicher Anstieg nach Krisenjahren
Die Zahl der deutschen Ankünfte habe sich damit gegenüber 2024 mehr als verdreifacht. Damals wurden rund 2.200 Gäste registriert. Auch im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie liegt das Niveau deutlich höher: 2019 kamen rund 930 deutsche Reisende, 2017 etwa 1.600.
Im September 2017 hatte Hurrikan Irma die Insel schwer getroffen und den Tourismus stark beeinträchtigt. In den Folgejahren blieb die Nachfrage niedrig, auch durch pandemiebedingte Einschränkungen. 2023 reisten nur rund 580 deutsche Gäste an. Der Anstieg auf 7.100 im Jahr 2025 markiert daher einen Sprung über frühere Bestwerte.
Winter bleibt wichtigste Reisezeit
Die meisten deutschen Gäste reisen in den Wintermonaten an. Besonders stark sind Januar, Februar, März und Dezember. Im März 2025 wurden mehr als 1.270 Ankünfte gezählt, im Dezember über 1.100 und im Januar knapp 850.
Auch in den Sommermonaten steigen die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren, bleiben jedoch insgesamt niedriger.
Europa zweitgrößter Quellmarkt
Europa stellt 2025 den zweitgrößten Quellmarkt für St. Maarten. Insgesamt reisen rund 221.000 europäische Gäste an, das entspricht knapp 26 Prozent aller Ankünfte am Flughafen.
Frankreich führt mit knapp 88.000 Gästen, gefolgt von den Niederlanden mit rund 85.700 Ankünften. Die Niederlande verzeichnen ein Wachstum von 148 Prozent gegenüber 2024. Deutschland bleibt deutlich kleiner, weist jedoch das stärkste Wachstum unter den europäischen Märkten auf.
Flughafen baut Rolle als Drehkreuz aus
Am Princess Juliana International Airport wuchs das Passagieraufkommen 2025 von 1,6 auf 1,8 Millionen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von rund 59.900 auf etwa 64.600. Das entspricht einem Plus von acht Prozent und im Schnitt etwa 13 zusätzlichen Starts und Landungen pro Tag.
Ein neues digitales Einreisesystem verbessert die Datenerfassung und beschleunigt die Abläufe bei der Ankunft. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern soll die Anbindung für europäische Gäste weiter stärken.
Kreuzfahrtgeschäft legt weiter zu
Auch der Kreuzfahrtsektor wächst: 2025 besuchen rund 1,6 Millionen Kreuzfahrtgäste die Insel, 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Anläufe steigt von 513 auf 592 und nähert sich damit wieder dem Niveau vor 2017.

