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Abkommen unterzeichnet
10.03.26, 12:36 Uhr

DRV und Kasachstan stärken touristische Zusammenarbeit

Zentralasien gewinnt für Reisende an Interesse – davon will auch Kasachstan profitieren. Der Deutsche Reiseverband und das Tourismusministerium des Landes haben auf der ITB Berlin eine Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist es, das Reiseziel im deutschen Vertrieb stärker zu verankern.

DRV-Präsident Albin Loidl (rechts) und Nurbol Baizhanov vom kasachischen Ministerium für Tourismus und Sport unterzeichnen auf der ITB Berlin eine Absichtserklärung zur stärkeren touristischen Zusammenarbeit. Foto: DRV/Marcel Kautz
Der Deutsche Reiseverband (DRV) und das Ministerium für Tourismus und Sport der Republik Kasachstan wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen und den Tourismus in dem zentralasiatischen Land stärker fördern. Beide Seiten unterzeichneten dazu auf der ITB Berlin eine entsprechende Absichtserklärung.

Das Abkommen unterzeichneten Nurbol Baizhanov, amtierender Vorsitzender des Komitees für die Tourismusindustrie im kasachischen Ministerium für Tourismus und Sport, und DRV-Präsident Albin Loidl. Zu den vereinbarten Maßnahmen gehört unter anderem die Organisation eines Destination Forums noch in diesem Jahr. Ziel ist es, Reiseverkäuferinnen und -verkäufer stärker über das Reiseziel zu informieren.

Zentralasien rückt stärker in den Blick

Zentralasien rückt als touristische Zielregion zunehmend in das Interesse der Reisenden, die hiesige Tourismuswirtschaft sieht daher weiteres Entwicklungspotenzial.

Kasachstan ist das neuntgrößte der Welt und umfasst vier unterschiedliche geografische Zonen. Die Landschaft reicht von Steppen und Wüsten bis zu alpinen Gebirgen und Seen. Auch die Verbindung von historischer Entwicklung und moderner Architektur gilt als Besonderheit.

Beispiele dafür sind die Architektur der Hauptstadt Astana sowie der Weltraumbahnhof Baikonur.

Deutschland wichtigster europäischer Quellmarkt

Im Jahr 2025 reisten mehr als 95.000 Gäste aus Deutschland nach Kasachstan. Das waren rund 3.000 mehr als im Jahr zuvor. Deutschland bleibt damit der wichtigste europäische Herkunftsmarkt für das Land und liegt deutlich vor anderen europäischen Staaten.