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Hauptstadt-Tourismus
20.02.26, 11:38 Uhr

Berlin bleibt mit 12,4 Millionen Gästen auf stabilem Kurs

41 Prozent der Übernachtungen in Berlin stammen 2025 aus dem Ausland. Neben den USA und Großbritannien wachsen auch Märkte wie China und Indien zweistellig. Die Stadt meldet stabile Gesamtzahlen und blickt mit neuen Hotelprojekten und Modernisierungen auf 2026.

Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey stellt die Tourismuszahlen 2025 im Data Space am Hackeschen Markt vor.
Berlin kommt 2025 auf 29,4 Millionen Übernachtungen und 12,4 Millionen Gäste. Damit hält die Hauptstadt das Niveau des Vorjahres – trotz schwieriger wirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen. Die Zahlen wurden im Data Space am Hackeschen Markt vorgestellt. Damit, so Bürgermeisterin Franziska Giffey, „können wir klar festhalten: Berlin zieht unvermindert an.“

Für 2026 kündigt Giffey an: „Mit gezielten Investitionen und einer engen Zusammenarbeit stärken wir den Tourismus – als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt.“

Burkhard Kieker, Sprecher der Geschäftsführung von Visit Berlin, sagt: „Berlin ist und bleibt ein starkes Reiseziel.“

41 Prozent der Übernachtungen aus dem Ausland

Rund 41 Prozent aller Übernachtungen entfallen auf internationale Gäste. Der wichtigste Markt bleibt Deutschland mit 17,34 Millionen Übernachtungen von 7,9 Millionen Gästen.

Bei den Auslandsmärkten führen die USA mit rund 1,28 Millionen Übernachtungen. Großbritannien folgt mit 1,27 Millionen, die Niederlande mit 786.400. Spanien erreicht 711.500, Italien 653.000 Übernachtungen. Einzelne Wachstumsquellen hätten deutlic hzugelegt: Die Übernachtungen aus der Türkei steigen um 8,5 Prozent. China wächst um 14,4 Prozent, Indien um zehn Prozent, Israel um 9,5 Prozent und Kanada um 6,6 Prozent.

Der touristische Konsum summiert sich 2025 auf 15,1 Milliarden Euro. Die Bruttowertschöpfung beträgt 8,4 Milliarden Euro. 224.800 Menschen in Berlin leben direkt oder indirekt vom Tourismus.

Die Zahl der Veranstaltungen steigt um 5,6 Prozent, die der Teilnehmer sogar um 26,8 Prozent.

2026: Neue Hotels, bekannte Namen

Für 2026 erwartet Berlin ebenfalls ein starkes Messe- und Kongressjahr. In der Hotellerie stehen umfassende Modernisierungen bei Marriott, Hilton, Bristol und Esplanade an. Neu eröffnen unter anderem das The Dean und das Me and All Hotel Berlin East Side by Hyatt.

Zu den Projekten zählen der Estrel Tower als künftig höchstes Hotel Deutschlands, das Ocean Berlin mit Hotel, das Clayton Hotel Tiergarten sowie das für 2027 geplante Comeback von Four Seasons im Hotel de Rome.