Zwischen Ushuaia und Hobart18.02.26, 12:16 Uhr
Ponant gibt Komplettumrundung der Antarktis zur Buchung frei
In zwei Etappen zwischen Südamerika und Australien umrundet der Luxus-Eisbrecher Le Commandant Charcot 2028 die Antarktis. Die 62-tägige Expedition führt durch das Rossmeer und zu historischen Stätten der Polarforschung – begleitet von Wissenschaftlern und Naturführern.

Le Commandant Charcot ist ein Eisbrecher der PC2-Klasse und ermöglicht Expeditionen unter extremen Bedingungen – 2028 umrundet das Schiff die Antarktis auf einer 62-tägigen Route. Foto: Ponant/Julien Fabro
Die französische Reederei Ponant hat die Komplettumrundung der Antarktis mit dem Luxus-Eisbrecher Le Commandant Charcot in 2028 zum Verkauf freigegeben. Die 62-tägige Expedition kann entweder komplett oder in zwei Teilstrecken zwischen Ushuaia und Hobart gebucht werden.
Zwei Etappen zwischen Südamerika und Australien
Start ist am 11. Januar 2028 in Ushuaia. Von dort führt die Route in 30 Tagen westwärts nach Hobart in Tasmanien. Nach einem dreitägigen Aufenthalt beginnt die Rückfahrt entlang der Ostküste der Antarktis. Weitere 31 Tage später erreicht das Schiff wieder Ushuaia.
Insgesamt legt die Expedition fast 23.000 Kilometer entlang der antarktischen Küste zurück. Die Reise findet im antarktischen Sommer statt.
Fahrt durchs Rossmeer
Die Route führt durch das Rossmeer entlang des größten Schelfeises der Erde und eines Meeresschutzgebiets, das als „letzter Ozean“ gilt. Vorgesehen sind Anlandungen oder Annäherungen an abgelegene Regionen wie die Charcot-Insel, Inseln des Marie-Byrd-Lands, Wilkes-Land, Adélieland und die Balleny-Inseln.
Beobachtet werden können unter anderem Pinguine, Buckelwale, Zwergwale, Orcas, Robben, Seeelefanten, Seelöwen und Sturmvögel. Auf dem Programm steht auch der Mount Erebus, der südlichste aktive Vulkan der Erde.
Spuren großer Polarexpeditionen
Die Route berührt historische Orte der Polarforschung. Dazu zählen Stätten früherer Expeditionen von Ernest Shackleton, Robert Falcon Scott, Jean-Baptiste Charcot, Mawson und Amundsen. Geplant sind Besuche ehemaliger Lagerplätze sowie Fahrten durch das Gebiet, in dem die „Endurance“ sank.
Exkursionen erfolgen mit Zodiacs, auf Schneeschuhen oder per Kajak. Vorgesehen ist auch ein „Polar Plunge“, ein kurzes Bad im eiskalten Polarmeer.
Fahrplan, Anlandungen, Aktivitäten und Tierbeobachtungen hängen von Wetter- und Eisbedingungen ab. Kapitän und Expeditionsleitung entscheiden vor Ort unter Beachtung der Sicherheitsvorgaben und der Regeln der International Association of Antarctica Tour Operators (IAATO).
Eisbrecher mit PC2-Klasse
Der Eisbrecher verfügt über eine PC2-Eisklasse und kann damit auch unter extremen Bedingungen operieren. Das Schiff bietet maximal 270 Gästen Platz und fährt mit einem hybriden Elektroantrieb auf Basis von Flüssigerdgas (LNG), um Emissionen zu reduzieren.
An Bord befindet sich ein Labor für wissenschaftliche Untersuchungen antarktischer Ökosysteme. Die Crew ist speziell für Fahrten im Eis geschult. Naturführer und auf Polarregionen spezialisierte Wissenschaftler begleiten die Expedition mit Vorträgen und Fachbeiträgen.
Zwei Etappen zwischen Südamerika und Australien
Start ist am 11. Januar 2028 in Ushuaia. Von dort führt die Route in 30 Tagen westwärts nach Hobart in Tasmanien. Nach einem dreitägigen Aufenthalt beginnt die Rückfahrt entlang der Ostküste der Antarktis. Weitere 31 Tage später erreicht das Schiff wieder Ushuaia.
Insgesamt legt die Expedition fast 23.000 Kilometer entlang der antarktischen Küste zurück. Die Reise findet im antarktischen Sommer statt.
Fahrt durchs Rossmeer
Die Route führt durch das Rossmeer entlang des größten Schelfeises der Erde und eines Meeresschutzgebiets, das als „letzter Ozean“ gilt. Vorgesehen sind Anlandungen oder Annäherungen an abgelegene Regionen wie die Charcot-Insel, Inseln des Marie-Byrd-Lands, Wilkes-Land, Adélieland und die Balleny-Inseln.
Beobachtet werden können unter anderem Pinguine, Buckelwale, Zwergwale, Orcas, Robben, Seeelefanten, Seelöwen und Sturmvögel. Auf dem Programm steht auch der Mount Erebus, der südlichste aktive Vulkan der Erde.
Spuren großer Polarexpeditionen
Die Route berührt historische Orte der Polarforschung. Dazu zählen Stätten früherer Expeditionen von Ernest Shackleton, Robert Falcon Scott, Jean-Baptiste Charcot, Mawson und Amundsen. Geplant sind Besuche ehemaliger Lagerplätze sowie Fahrten durch das Gebiet, in dem die „Endurance“ sank.
Exkursionen erfolgen mit Zodiacs, auf Schneeschuhen oder per Kajak. Vorgesehen ist auch ein „Polar Plunge“, ein kurzes Bad im eiskalten Polarmeer.
Fahrplan, Anlandungen, Aktivitäten und Tierbeobachtungen hängen von Wetter- und Eisbedingungen ab. Kapitän und Expeditionsleitung entscheiden vor Ort unter Beachtung der Sicherheitsvorgaben und der Regeln der International Association of Antarctica Tour Operators (IAATO).
Eisbrecher mit PC2-Klasse
Der Eisbrecher verfügt über eine PC2-Eisklasse und kann damit auch unter extremen Bedingungen operieren. Das Schiff bietet maximal 270 Gästen Platz und fährt mit einem hybriden Elektroantrieb auf Basis von Flüssigerdgas (LNG), um Emissionen zu reduzieren.
An Bord befindet sich ein Labor für wissenschaftliche Untersuchungen antarktischer Ökosysteme. Die Crew ist speziell für Fahrten im Eis geschult. Naturführer und auf Polarregionen spezialisierte Wissenschaftler begleiten die Expedition mit Vorträgen und Fachbeiträgen.

