Erinnerung an Hollywood-Ikone16.02.26, 15:34 Uhr
Los Angeles feiert 100. Geburtstag von Marilyn Monroe
Mit Sonderausstellungen im Academy Museum und einer interaktiven Schau in Hollywood würdigt Los Angeles das filmische Erbe von Marilyn Monroe. Auch historische Hotels, Restaurants und ihr Stern am Walk of Fame zählen zu den Stationen, die an die Schauspielerin erinnern.

Das traditionsreiche Hollywood Roosevelt Hotel zählt zu den historischen Schauplätzen im Leben von Marilyn Monroe. Foto: Hollywood Roosevelt Hotel
Los Angeles erinnert 2026 an den 100. Geburtstag von Marilyn Monroe. Die Schauspielerin wurde am 1. Juni 1926 in der US-Metropole geboren. Zum Jubiläum verweist Los Angeles Tourism auf Ausstellungen und Orte, die mit ihrem Leben verbunden sind.
Am 15. März 2026 findet im Dolby Theatre die 98. Oscar-Verleihung statt. Monroe erhielt nie einen Oscar, galt jedoch als eine der populärsten Filmikonen ihrer Zeit und als eine der meistfotografierten Frauen weltweit. Sie wuchs in Los Angeles auf, wurde in Hollywood zum Star und starb am 4. August 1962 mit 36 Jahren.
Ausstellungen
Das Academy Museum of Motion Pictures eröffnet am 31. Mai 2026 „Marilyn Monroe: Hollywood Icon“. Gezeigt werden hunderte Originalobjekte wie Plakate, Fotos, Briefe, Produktionsunterlagen und persönliche Gegenstände. Viele Exponate sind laut Mitteilung erstmals öffentlich zu sehen.
Ab Mai 2026 läuft für 16 Wochen „Marilyn: The Immersive Experience“ in Hollywood. Angekündigt ist eine interaktive Ausstellung mit unveröffentlichten Fotos, seltenem Filmmaterial und Erinnerungsstücken.
Orte ihrer Karriere
Monroe lebte zu Beginn ihrer Laufbahn zwei Jahre im Hollywood Roosevelt Hotel. Heute erinnert eine 75 Quadratmeter große Suite mit Balkon und Poolblick an sie.
Das Hollywood Museum zeigt nach eigenen Angaben 10.000 Exponate aus über 100 Jahren Filmgeschichte, darunter persönliche Gegenstände Monroes, ihre Limousine und ihr Honeymoon-Kleid. Dieses trug sie auf ihrer Hochzeitsreise mit Joe DiMaggio sowie 1954 bei einem Auftritt vor US-Truppen in Korea.
1953 verewigten sich Monroe und Jane Russell mit Hand- und Schuhabdrücken vor dem heutigen Chinese Theatre. Ihr Stern auf dem Walk of Fame liegt seit 1960 am 6774 Hollywood Boulevard.
Viele ihrer Filme entstanden im damaligen Fox Studio Lot in Century City, das nicht öffentlich zugänglich ist. Die Paramount Studio Tour bietet jedoch Einblicke in die Studiogeschichte.
Treffpunkte und letzte Ruhestätte
Das 1919 eröffnete Musso & Frank Grill war in den 1950er Jahren Treffpunkt von Monroe und Joe DiMaggio. Das Formosa Café neben einem traditionsreichen Studiogelände zeigte signierte Fotos zahlreicher Stars, darunter Monroe, Elvis Presley und Frank Sinatra. Nach einer Renovierung für 2,4 Millionen Dollar eröffnete es im Juni 2019 neu.
Monroe wohnte mehrfach im Beverly Hills Hotel, zuletzt 1960 während der Dreharbeiten zu der Komödie Let's Make Love. Sie lebte dort mit Ehemann Arthur Miller neben Yves Montand und Simone Signoret.
Beigesetzt ist Monroe im Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park in einer rosa Marmorgruft (Nr. 24). Dort ruhen auch Ray Bradbury, Truman Capote, Farrah Fawcett, Jack Lemmon, Walter Matthau, Dean Martin, Roy Orbison, Natalie Wood und Frank Zappa. Joe DiMaggio ließ über 20 Jahre hinweg dreimal pro Woche rote Rosen an ihre Gruft liefern. Hugh Hefner wurde 2017 neben ihr beigesetzt.
Am 15. März 2026 findet im Dolby Theatre die 98. Oscar-Verleihung statt. Monroe erhielt nie einen Oscar, galt jedoch als eine der populärsten Filmikonen ihrer Zeit und als eine der meistfotografierten Frauen weltweit. Sie wuchs in Los Angeles auf, wurde in Hollywood zum Star und starb am 4. August 1962 mit 36 Jahren.
Ausstellungen
Das Academy Museum of Motion Pictures eröffnet am 31. Mai 2026 „Marilyn Monroe: Hollywood Icon“. Gezeigt werden hunderte Originalobjekte wie Plakate, Fotos, Briefe, Produktionsunterlagen und persönliche Gegenstände. Viele Exponate sind laut Mitteilung erstmals öffentlich zu sehen.
Ab Mai 2026 läuft für 16 Wochen „Marilyn: The Immersive Experience“ in Hollywood. Angekündigt ist eine interaktive Ausstellung mit unveröffentlichten Fotos, seltenem Filmmaterial und Erinnerungsstücken.
Orte ihrer Karriere
Monroe lebte zu Beginn ihrer Laufbahn zwei Jahre im Hollywood Roosevelt Hotel. Heute erinnert eine 75 Quadratmeter große Suite mit Balkon und Poolblick an sie.
Das Hollywood Museum zeigt nach eigenen Angaben 10.000 Exponate aus über 100 Jahren Filmgeschichte, darunter persönliche Gegenstände Monroes, ihre Limousine und ihr Honeymoon-Kleid. Dieses trug sie auf ihrer Hochzeitsreise mit Joe DiMaggio sowie 1954 bei einem Auftritt vor US-Truppen in Korea.
1953 verewigten sich Monroe und Jane Russell mit Hand- und Schuhabdrücken vor dem heutigen Chinese Theatre. Ihr Stern auf dem Walk of Fame liegt seit 1960 am 6774 Hollywood Boulevard.
Viele ihrer Filme entstanden im damaligen Fox Studio Lot in Century City, das nicht öffentlich zugänglich ist. Die Paramount Studio Tour bietet jedoch Einblicke in die Studiogeschichte.
Treffpunkte und letzte Ruhestätte
Das 1919 eröffnete Musso & Frank Grill war in den 1950er Jahren Treffpunkt von Monroe und Joe DiMaggio. Das Formosa Café neben einem traditionsreichen Studiogelände zeigte signierte Fotos zahlreicher Stars, darunter Monroe, Elvis Presley und Frank Sinatra. Nach einer Renovierung für 2,4 Millionen Dollar eröffnete es im Juni 2019 neu.
Monroe wohnte mehrfach im Beverly Hills Hotel, zuletzt 1960 während der Dreharbeiten zu der Komödie Let's Make Love. Sie lebte dort mit Ehemann Arthur Miller neben Yves Montand und Simone Signoret.
Beigesetzt ist Monroe im Pierce Brothers Westwood Village Memorial Park in einer rosa Marmorgruft (Nr. 24). Dort ruhen auch Ray Bradbury, Truman Capote, Farrah Fawcett, Jack Lemmon, Walter Matthau, Dean Martin, Roy Orbison, Natalie Wood und Frank Zappa. Joe DiMaggio ließ über 20 Jahre hinweg dreimal pro Woche rote Rosen an ihre Gruft liefern. Hugh Hefner wurde 2017 neben ihr beigesetzt.

