Zahlen der UN03.02.26, 13:34 Uhr
Weltweiter Tourismus wächst 2025 um vier Prozent
2025 wurden rund 60 Millionen mehr internationale Ankünfte gezählt, als im Vorjahr. Trotz Unsicherheiten verzeichnete der Tourismus weltweit 2025 starke Zuwächse. Afrika ist Wachstums-Champion, Asien kommt immer mehr zurück, einzelne Länder legen besonders rasant zu.

Mit einem Plus von acht Prozent war Afrika 2025 die wachstumsstärkste Tourismusregion weltweit. Besonders Nordafrika legte deutlich zu. Foto: iStock/nito100
Die Zahl der Reisenden ist 2025 weltweit um vier Prozent gestiegen. Laut dem aktuellen World Tourism Barometer der Vereinten Nationen (UN Tourism, ehemals UNWTO) wurden rund 1,52 Milliarden internationale Ankünfte gezählt – rund 60 Millionen mehr als im Vorjahr.
Rückkehr zu langfristigem Wachstumstrend
Damit näherte sich der globale Tourismus wieder dem Durchschnittswachstum der Jahre 2009 bis 2019 an. Der Anstieg wurde durch anhaltend hohe Reiselust, eine starke Nachfrage aus den wichtigsten Quellmärkten sowie die Erholung in Asien und im Pazifikraum begünstigt. Auch bessere Flugverbindungen und vereinfachte Visa-Regelungen trugen zur positiven Entwicklung bei.
„Die Reiselust in 2025 war hoch – trotz Inflation im Tourismussektor und geopolitischer Unsicherheiten“, sagt UN-Tourismus-Generalsekretärin Shaikha Alnuwais. „Wir erwarten, dass sich dieser positive Trend 2026 fortsetzt, sofern die Weltwirtschaft stabil bleibt und sich noch nicht vollständig erholte Reiseziele weiter regenerieren.“
Afrika mit stärkstem Wachstum
Afrika verzeichnete mit einem Plus von acht Prozent das stärkste Wachstum. Besonders Nordafrika legte mit elf Prozent zu.
Trotz eines Zuwachses von sechs Prozent blieb die Zahl der Ankünfte in Asien und Pazifik mit weiterhin neun Prozent hinter dem Vor-Corona-Niveau zurück. Nordostasien erzielte ein Plus von 13 Prozent, Südostasien erreichte wieder das Vorkrisenniveau.
Europa – weiterhin stärkste Zielregion – zählte 793 Millionen internationale Touristen, sechs Prozent mehr als 2019. Besonders Zuwächse gab es in West- (+5 %) und Südeuropa (+3 %). Mittel- und Osteuropa legten zwar um sechs Prozent zu, bleiben aber weiter unter dem 2019er Niveau.
In Nord- und Südamerika war das Wachstum insgesamt geringer. Die Region kam auf 218 Millionen Touristen, ein Plus von einem Prozent. Südamerika (+7 %) und Zentralamerika (+5 %) entwickelten sich positiv, während Teile der Karibik wegen Hurrikan Melissa stagnierende Zahlen meldeten.
Starke Zuwächse in einzelnen Ländern
Länder mit besonders starken Zuwächsen bei den Ankünften waren unter anderem Brasilien (+37 %), Ägypten (+20 %), Marokko (+14 %) und die Seychellen (+13 %). Auch Bhutan (+30 %), Island (+29 %), Guyana (+24 %), Südafrika (+19 %) und Japan (+17 %) meldeten kräftige Anstiege.
Tourismuseinnahmen auf Rekordniveau
Die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus erreichten 2025 rund 1,9 Billionen US-Dollar – ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber 2024. Zusammen mit dem internationalen Passagierverkehr beliefen sich die Gesamterlöse aus Tourismusexporten auf 2,2 Billionen US-Dollar.
Länder mit besonders starker Zunahme bei den Einnahmen (in Landeswährung) waren unter anderem Marokko (+19 %), Südkorea (+18 %), Ägypten (+17 %), die Mongolei (+15 %), Japan (+14 %), Lettland (+11 %) und Mauritius (+10 %). Zu den umsatzstärksten Ländern gehörten auch das Vereinigte Königreich und Frankreich (je +9 %), Spanien (+7 %) und die Türkei (+6 %).
Ausblick 2026: Weiteres Wachstum erwartet
Für 2026 rechnet die UN mit einem erneuten Wachstum zwischen drei und vier Prozent. Voraussetzungen seien eine anhaltende Erholung in Asien, stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen und keine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte.
Der Ausblick basiere auf dem Stimmungsbild unter Fachleuten: 58 Prozent gingen demnach von besseren Ergebnissen als 2025 aus, 31 Prozent von ähnlichen und elf Prozent von schlechteren. Als größte Risiken gelten hohe Reisekosten, geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Belastungen.
Rückkehr zu langfristigem Wachstumstrend
Damit näherte sich der globale Tourismus wieder dem Durchschnittswachstum der Jahre 2009 bis 2019 an. Der Anstieg wurde durch anhaltend hohe Reiselust, eine starke Nachfrage aus den wichtigsten Quellmärkten sowie die Erholung in Asien und im Pazifikraum begünstigt. Auch bessere Flugverbindungen und vereinfachte Visa-Regelungen trugen zur positiven Entwicklung bei.
„Die Reiselust in 2025 war hoch – trotz Inflation im Tourismussektor und geopolitischer Unsicherheiten“, sagt UN-Tourismus-Generalsekretärin Shaikha Alnuwais. „Wir erwarten, dass sich dieser positive Trend 2026 fortsetzt, sofern die Weltwirtschaft stabil bleibt und sich noch nicht vollständig erholte Reiseziele weiter regenerieren.“
Afrika mit stärkstem Wachstum
Afrika verzeichnete mit einem Plus von acht Prozent das stärkste Wachstum. Besonders Nordafrika legte mit elf Prozent zu.
Trotz eines Zuwachses von sechs Prozent blieb die Zahl der Ankünfte in Asien und Pazifik mit weiterhin neun Prozent hinter dem Vor-Corona-Niveau zurück. Nordostasien erzielte ein Plus von 13 Prozent, Südostasien erreichte wieder das Vorkrisenniveau.
Europa – weiterhin stärkste Zielregion – zählte 793 Millionen internationale Touristen, sechs Prozent mehr als 2019. Besonders Zuwächse gab es in West- (+5 %) und Südeuropa (+3 %). Mittel- und Osteuropa legten zwar um sechs Prozent zu, bleiben aber weiter unter dem 2019er Niveau.
In Nord- und Südamerika war das Wachstum insgesamt geringer. Die Region kam auf 218 Millionen Touristen, ein Plus von einem Prozent. Südamerika (+7 %) und Zentralamerika (+5 %) entwickelten sich positiv, während Teile der Karibik wegen Hurrikan Melissa stagnierende Zahlen meldeten.
Starke Zuwächse in einzelnen Ländern
Länder mit besonders starken Zuwächsen bei den Ankünften waren unter anderem Brasilien (+37 %), Ägypten (+20 %), Marokko (+14 %) und die Seychellen (+13 %). Auch Bhutan (+30 %), Island (+29 %), Guyana (+24 %), Südafrika (+19 %) und Japan (+17 %) meldeten kräftige Anstiege.
Tourismuseinnahmen auf Rekordniveau
Die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus erreichten 2025 rund 1,9 Billionen US-Dollar – ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber 2024. Zusammen mit dem internationalen Passagierverkehr beliefen sich die Gesamterlöse aus Tourismusexporten auf 2,2 Billionen US-Dollar.
Länder mit besonders starker Zunahme bei den Einnahmen (in Landeswährung) waren unter anderem Marokko (+19 %), Südkorea (+18 %), Ägypten (+17 %), die Mongolei (+15 %), Japan (+14 %), Lettland (+11 %) und Mauritius (+10 %). Zu den umsatzstärksten Ländern gehörten auch das Vereinigte Königreich und Frankreich (je +9 %), Spanien (+7 %) und die Türkei (+6 %).
Ausblick 2026: Weiteres Wachstum erwartet
Für 2026 rechnet die UN mit einem erneuten Wachstum zwischen drei und vier Prozent. Voraussetzungen seien eine anhaltende Erholung in Asien, stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen und keine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte.
Der Ausblick basiere auf dem Stimmungsbild unter Fachleuten: 58 Prozent gingen demnach von besseren Ergebnissen als 2025 aus, 31 Prozent von ähnlichen und elf Prozent von schlechteren. Als größte Risiken gelten hohe Reisekosten, geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Belastungen.

