Buchungsentwicklung29.01.26, 18:00 Uhr
Sommer 2026 wächst weiter – Winter stabil
Die aktuelle Auswertung von Travel Data + Analytics zeigt zum Jahresende 2025 ein robustes Bild des deutschen Reisemarkts: Während die Wintersaison auf Vorjahresniveau bleibt, liegen die Sommerumsätze für 2026 bereits deutlich darüber. Oster- und Pfingstferien rücken dabei zunehmend in den Fokus der Nachfrage.

Für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung der Osterferien ein entscheidender Faktor für das Endergebnis der Wintersaison. Foto: iStock
Der deutsche Markt für organisierte Urlaubsreisen zeigt sich zum Jahreswechsel widerstandsfähig. Nach Daten von Travel Data + Analytics (TDA) schließt der Buchungsmonat Dezember 2025 mit Winterumsätzen auf Vorjahresniveau und Sommerumsätzen sieben Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres ab.
Damit bestätigen sich die positiven Tendenzen der vergangenen Monate, auch wenn die kumulierten Saisonbilanzen gegenüber dem Vormonat leicht nachgeben. Die laufende Wintersaison 2025/26 verliert einen Prozentpunkt, weist mit einem kumulierten Plus von sechs Prozent jedoch weiterhin eine stabile Entwicklung auf. Für die Sommersaison 2026 ergibt sich trotz eines Rückgangs um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat ein weiterhin hohes Umsatzwachstum von kumuliert 14 Prozent.
Auffällig ist die zunehmende Bedeutung der ersten großen Ferienzeiten des Jahres. Knapp ein Drittel des im Dezember generierten Umsatzes entfällt noch auf die laufende Wintersaison, fast die Hälfte davon auf Reisen in den Osterferien im März und April. Erfahrungsgemäß dürften die Buchungseingänge für diesen Zeitraum in den kommenden Wochen weiter anziehen. Zum aktuellen Stand ist für die Wintersaison bereits ein Füllstand von 79 Prozent der Vorjahresumsätze erreicht, nach 71 Prozent im Vormonat.
Noch dynamischer entwickelt sich die Sommersaison. Bereits 62 Prozent des im Dezember erzielten Umsatzes entfallen auf Sommerurlaube 2026. Besonders stark ist die Nachfrage für den Reisemonat Mai, in dem die Pfingstferien beginnen. Insgesamt liegt der Füllstand für den Sommer bei 30 Prozent der Vorjahresumsätze, nach 23 Prozent im November. Auch die Zahl der bislang gebuchten Sommerurlauber übertrifft das Vorjahresniveau um zehn Prozent.
Ein struktureller Trend setzt sich dabei fort: Das Wachstum fließt überproportional in den Onlinevertrieb. Sowohl im Winter als auch im Sommer profitieren vor allem die Onlineportale der Reiseveranstalter und klassischen OTAs mit Schwerpunkt Pauschalreisen. Stationäre Reisebüros bleiben Teil des Marktes, verlieren jedoch weiter Anteile am dynamischen Wachstum.
Für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung der Osterferien ein entscheidender Faktor für das Endergebnis der Wintersaison. Gleichzeitig deutet der frühe und überdurchschnittlich starke Buchungseingang für den Sommer 2026 auf eine anhaltend hohe Reiselust hin – trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten. Für Reiseveranstalter und Vertrieb ergibt sich daraus ein insgesamt positives, wenn auch zunehmend differenziertes Marktbild zum Start ins Reisejahr 2026.
Damit bestätigen sich die positiven Tendenzen der vergangenen Monate, auch wenn die kumulierten Saisonbilanzen gegenüber dem Vormonat leicht nachgeben. Die laufende Wintersaison 2025/26 verliert einen Prozentpunkt, weist mit einem kumulierten Plus von sechs Prozent jedoch weiterhin eine stabile Entwicklung auf. Für die Sommersaison 2026 ergibt sich trotz eines Rückgangs um zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat ein weiterhin hohes Umsatzwachstum von kumuliert 14 Prozent.
Auffällig ist die zunehmende Bedeutung der ersten großen Ferienzeiten des Jahres. Knapp ein Drittel des im Dezember generierten Umsatzes entfällt noch auf die laufende Wintersaison, fast die Hälfte davon auf Reisen in den Osterferien im März und April. Erfahrungsgemäß dürften die Buchungseingänge für diesen Zeitraum in den kommenden Wochen weiter anziehen. Zum aktuellen Stand ist für die Wintersaison bereits ein Füllstand von 79 Prozent der Vorjahresumsätze erreicht, nach 71 Prozent im Vormonat.
Noch dynamischer entwickelt sich die Sommersaison. Bereits 62 Prozent des im Dezember erzielten Umsatzes entfallen auf Sommerurlaube 2026. Besonders stark ist die Nachfrage für den Reisemonat Mai, in dem die Pfingstferien beginnen. Insgesamt liegt der Füllstand für den Sommer bei 30 Prozent der Vorjahresumsätze, nach 23 Prozent im November. Auch die Zahl der bislang gebuchten Sommerurlauber übertrifft das Vorjahresniveau um zehn Prozent.
Ein struktureller Trend setzt sich dabei fort: Das Wachstum fließt überproportional in den Onlinevertrieb. Sowohl im Winter als auch im Sommer profitieren vor allem die Onlineportale der Reiseveranstalter und klassischen OTAs mit Schwerpunkt Pauschalreisen. Stationäre Reisebüros bleiben Teil des Marktes, verlieren jedoch weiter Anteile am dynamischen Wachstum.
Für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung der Osterferien ein entscheidender Faktor für das Endergebnis der Wintersaison. Gleichzeitig deutet der frühe und überdurchschnittlich starke Buchungseingang für den Sommer 2026 auf eine anhaltend hohe Reiselust hin – trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten. Für Reiseveranstalter und Vertrieb ergibt sich daraus ein insgesamt positives, wenn auch zunehmend differenziertes Marktbild zum Start ins Reisejahr 2026.

