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Eisregen, Stromausfälle, Flugstreichungen
25.01.26, 15:06 Uhr

Schneesturm trifft USA mit voller Wucht

Reisewarnungen, Notstandserklärungen und Stromausfälle prägen derzeit das Bild in vielen US-Bundesstaaten. Ein heftiger Wintereinbruch sorgt für Chaos an Flughäfen, im Straßenverkehr und in der Energieversorgung – und fordert bereits Todesopfer.

Ein schwerer Wintersturm hat die USA fest im Griff. Foto: iStock/imagedepotpro
Ein schwerer Wintersturm hat seit dem Wochenende große Teile der USA erfasst und zu massiven Beeinträchtigungen geführt. Von New Mexico bis Maine kam es zu starkem Schneefall, Eisregen und extremer Kälte. Besonders betroffen sind der Süden, der Mittlere Westen, die Great Plains, der Nordosten sowie der Mittelatlantik. Das teilt der Krisenmonitoring-Anbieter A3M mit.

Tausende Flüge gestrichen

Landesweit wurden Tausende Flüge gestrichen, darunter viele an großen Drehkreuzen wie Dallas-Fort Worth, Oklahoma City, Nashville, Charlotte, Chicago, Boston, New York, Washington, Atlanta und Miami. Auch internationale Flugverbindungen waren betroffen: Airlines wie Emirates, Korean Air, Singapore Airlines und Air India sagten zahlreiche Abflüge und Ankünfte ab.

Airports massiv betroffen

Am Flughafen Oklahoma City wurden am Samstag alle Flüge gestrichen. Auch am Flughafen LaGuardia in New York kam es zu erheblichen Einschränkungen. In Los Angeles fielen Flüge vor allem aus Chicago, Detroit und Boston aus oder verspäteten sich deutlich.

Flächenweise Stromausfälle

Hunderttausende Haushalte sind laut Medienberichten ohne Strom, vor allem in Texas, Louisiana, Mississippi, New Mexico und Oklahoma. Die Energieversorger warnen vor anhaltenden Problemen, da gefrierender Regen und vereiste Leitungen weitere Ausfälle verursachen könnten.

Notstände in zahlreichen Bundesstaaten

In mindestens 18 Bundesstaaten, darunter South Carolina, North Carolina, Georgia, Arkansas, Tennessee und Mississippi, wurde der Notstand ausgerufen. Auch Washington D.C. und New York City zählen zu den betroffenen Gebieten. Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, Reisen zu vermeiden und Schutzräume aufzusuchen.

In Brooklyn und Manhattan starben laut Berichten mehrere Menschen infolge der zweistelligen Minusgrade.

Entspannung erst ab Mittwoch

Laut Prognosen des Nationalen Wetterdienstes bleibt die Wetterlage bis mindestens Mittwoch kritisch. In vielen Regionen muss weiter mit Schneefällen, Glatteis, Stromausfällen und gefährlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Rettungsdienste und Katastrophenschutz bleiben im Dauereinsatz.