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Vielfalt, Verantwortung und Outdoor
23.01.26, 08:04 Uhr

ITB rückt nachhaltigen Abenteuertourismus ins Rampenlicht

Vom 3. bis 5. März 2026 zeigt die ITB Berlin im Segment „Adventure Travel & Responsible Tourism“ die wachsende Vielfalt nachhaltiger Reiseformen. Über 50 Aussteller aus 27 Ländern präsentieren Konzepte für Trekking, Wildlife oder Agrotourismus – mit Peru als erstem offiziellen Adventure Travel Partner.

Mit Peru als Partnerland und mehr als 50 internationalen Ausstellern legt die ITB Berlin 2026 einen Fokus auf „Adventure Travel & Responsible Tourism“. Foto: Messe Berlin
Über 50 Aussteller aus 27 Ländern präsentieren vom 3. bis 5. März auf der ITB Berlin ihre Angebote im Segment „Adventure Travel & Responsible Tourism“. Peru rückt dabei als erster Adventure Travel Partner in den Mittelpunkt. Das Land stellt in Halle 23 und Halle 4.1 eine Auswahl nachhaltiger Abenteuerreisen vor. Ziel ist es, das Potenzial naturnaher Tourismusangebote international insgesamt besser sichtbar zu machen.

Vielfalt nachhaltiger Reiseformen

In Halle 4.1 zeigen Aussteller Konzepte für Trekking-, Expeditions- und Wassersportreisen sowie Wildlife-Angebote. Im Fokus stehen naturverträgliche Erlebnisse, community-basierter Tourismus und sozialverantwortliche Geschäftsmodelle. Besucher erhalten Einblicke in zertifizierte Konzepte und praxisnahe Ansätze für nachhaltiges Reisen.

Zu den erstmals vertretenen Organisationen zählen die Hokkaido Tourism Promotion, der Global Sustainable Tourism Council (GSTC) und Uesco Global Geoparks. Auch etablierte Akteure wie die Adventure Travel Trade Association (ATTA), Myclimate, ECEAT und der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung sind wieder vor Ort.

Die ITB Responsible Tourism Lounge, organisiert von Mascontour, bietet Raum für den fachlichen Austausch. Hier diskutieren Branchenvertreter zukunftsweisende Lösungen und aktuelle Herausforderungen im nachhaltigen Tourismus.

Bühnenprogramm: Trends, Best Practices und Auszeichnungen

Die ITB Lighthouse Stage in Halle 4.1 bietet an allen drei Tagen ein Fachprogramm mit Keynotes, Panels und Praxisbeispielen. Den Auftakt macht Elisabeth Hakim von der peruanischen Tourismusbehörde Promperú. Thematisiert werden unter anderem Radtourismus, Klimaschutz, Agrotourismus, Sicherheit im Outdoor-Bereich, Tierschutz, barrierefreies Reisen sowie Astro- und Geotourismus.

Teil des Programms sind auch Auszeichnungen und Zertifizierungen durch Organisationen wie Myclimate, GSTC, Travelife, ECPAT Deutschland und RAL Umwelt. Das 21. Green & Blue Tourism Forum steht unter dem Motto „Genuine Sustainability – Enjoying the Great Outdoors the responsible way“.

Kongressbeiträge zu Verantwortung und Vielfalt

Der ITB Berlin Kongress 2026 greift das Thema Nachhaltigkeit unter dem Leitthema „Leading Tourism into Balance“ auf. In verschiedenen Tracks werden Aspekte wie Diversität, Inklusion, Unternehmensstrategien und die Rolle von Touren und Aktivitäten im Destinationsmanagement diskutiert. Auch technologische Ansätze für nachhaltiges Wachstum werden vorgestellt.

Am 3. März bietet ein geführter Messerundgang Einblicke in Strategien zur Klimaanpassung im Tourismus. Die Führung „Resiliente Destinationen“ zeigt Best Practices aus Berg-, Küsten- und Städtezielen weltweit. Treffpunkt ist um 11 Uhr am ITB Späti in Halle 7.2c.

Auszeichnungen für nachhaltiges Engagement

Am 3. März wird auf der Green Stage der TO DO Award und der TO DO Human Rights in Tourism Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt sozialverantwortliche Tourismusinitiativen.

Am 4. März veranstaltet die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) im CityCube den Tag des barrierefreien Tourismus. Abends folgen auf der Blue Stage die Green Destinations Top 100 Story Awards, der ITB Earth Award und der People’s Choice Award. Zeitgleich ehrt die eTravel Stage unternehmerische Initiativen mit dem Social Entrepreneurship in Tourism Award.

Am 5. März verleiht die Organisation Equality in Tourism im LGBTQ+ Pavilion den Gender Equality Champion of the Year Award an Tourismusakteure, die sich besonders für Gleichstellung engagieren.