Staatstrauer ausgerufen19.01.26, 22:22 Uhr
Tödliche Kollision zweier Züge erschüttert Spanien
Spanien steht nach einem schweren Zugunglück unter Schock. Mindestens 40 Menschen sind ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Die Regierung hat drei Tage Staatstrauer verhängt. Ermittler prüfen die Unfallursache.

Nach der Kollision zweier Züge in Südspanien trauert das Land um mindestens 40 Todesopfer. Foto: iStock/Ekaterina Chuyko
Das schwere Zugunglück in Südspanien hat nach offiziellen Angaben mindestens 40 Leben gefordert. Dutzende weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Infolge hat die spanische Regierung drei Tage Staatstrauer ausgerufen.
Nach Angaben der nationalen Sicherheitskräfte der Guardia Civil war am Sonntagabend ein Hochgeschwindigkeitszug mit rund 300 Kilometern pro Stunde entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Die Ursache des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente hat Medien gegenüber erklärt, das betroffene Streckenstück sei im Mai saniert worden. Es handle sich um eine moderne Hochgeschwindigkeitsstrecke ohne Kurven.
Betroffen war ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Anbieters Iryo von Málaga nach Madrid sowie ein Alvia-Zug von Renfe auf dem Weg nach Huelva. Hunderte Zugverbindungen wurden zeitweilig eingestellt, darunter auch die Fahrten anderer Anbieter wie Iryo und Ouigo.
Reisende müssen bis auf Weiteres mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Bahnunternehmen und Reiseveranstalter empfehlen, sich vor Reiseantritt über aktuelle Zugausfälle und Verspätungen zu informieren.
Nach Angaben der nationalen Sicherheitskräfte der Guardia Civil war am Sonntagabend ein Hochgeschwindigkeitszug mit rund 300 Kilometern pro Stunde entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Die Ursache des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente hat Medien gegenüber erklärt, das betroffene Streckenstück sei im Mai saniert worden. Es handle sich um eine moderne Hochgeschwindigkeitsstrecke ohne Kurven.
Betroffen war ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Anbieters Iryo von Málaga nach Madrid sowie ein Alvia-Zug von Renfe auf dem Weg nach Huelva. Hunderte Zugverbindungen wurden zeitweilig eingestellt, darunter auch die Fahrten anderer Anbieter wie Iryo und Ouigo.
Reisende müssen bis auf Weiteres mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Bahnunternehmen und Reiseveranstalter empfehlen, sich vor Reiseantritt über aktuelle Zugausfälle und Verspätungen zu informieren.

