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Deutschlandtourismus
11.12.25, 10:01 Uhr

Deutsche Tourismuswirtschaft kämpft sich zurück

Die deutsche Tourismuswirtschaft lässt die Coronakrise hinter sich. Das zeigt eine Studie von DIHK, BTW und DTV. Aber noch nicht alle Kennzahlen sind auf Vorcorona-Niveau.

Foto: iStock
Die Tourismus in Deutschland hat sich nach der Coronapandemie Schritt für Schritt nach oben gekämpft. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

Die ermittelten volkswirtschaftlichen Kennzahlen für 2024 belegen: Der direkte Anteil der Tourismusbranche an der Bruttowertschöpfung Deutschlands liegt mit 3,7 Prozent noch leicht unter dem Vor-Corona-Niveau von 3,8 Prozent im Jahr 2019. Dabei beschäftigen die Unternehmen der Tourismusbranche wieder rund 2,7 Millionen Menschen. Das sind 6,0 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland.

Im Zuge der Coronakrise war der Beitrag des Tourismus an der Bruttowertschöpfung 2021 zwischenzeitlich auf 2,1 Prozent eingebrochen. Der Anteil an der Gesamtbeschäftigung lag 2021 nur noch bei 4,4 Prozent. Die Branche verlor durch die Pandemie zeitweise 800.000 Mitarbeitende.

Gleichzeitig ergibt die Berechnung, dass zwar der relative Anteil an der Bruttowertschöpfung nahezu wieder Vor-Corona-Niveau erreicht hat, die Branche jedoch im Jahr 2024 weiter einen Rückgang des touristischen Konsums von etwa 15 Milliarden Euro gegenüber 2019 (2019: 334 Milliarden Euro, 2024: 319 Milliarden Euro) verzeichnet.

Die Zahlen zeigten eindrücklich, wie sehr sich die Tourismusbranche trotz fordernder Rahmenbedingungen wie Kostensteigerungen und unzureichender Tourismusfinanzierung zurückkämpfe, resümieren DIHK, BTW und DTV. Die komplette Studie gibt es hier >>>