Anzeige
Besucherbilanz bis September
16.11.25, 13:37 Uhr

DACH-Gäste reisen 2025 häufiger und länger in die Türkei

Bis Ende September 2025 besuchten rund 50 Millionen internationale Gäste die Türkei – ein Plus von 1,6 Prozent. Die Einnahmen stiegen sogar um 5,7 Prozent. Deutschland bleibt nach Russland wichtigster Herkunftsmarkt, auch Österreich und die Schweiz legen leicht zu.

Die Türkei meldet für die ersten neun Monate 2025 Zuwächse bei Besucherzahlen und Einnahmen. Foto: iStock/Guven Ozdemir
In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 hat die Türkei rund 50 Millionen internationale Besucher empfangen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Tourismuseinnahmen stiegen im selben Zeitraum um 5,7 Prozent auf 50 Milliarden US-Dollar. Erstmals wurde damit die 50-Milliarden-Marke bereits im dritten Quartal erreicht.

Höhere Ausgaben und längere Aufenthalte

Wie die nationale Tourismusorganisation Go Türkiye mitteilt, blieben internationale Gäste durchschnittlich 10,3 Nächte im Land und gaben pro Nacht rund 103 US-Dollar aus – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy betonte bei einer Pressekonferenz in Istanbul, dass sich die Branche trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv entwickelt habe. „Wir haben die Auswirkungen regionaler Konflikte und der globalen Erwärmung gespürt. Dennoch konnten wir unsere Einnahmen steigern“, so Ersoy. Für das Gesamtjahr peilt das Ministerium einen Umsatz von 64 Milliarden US-Dollar an.

Deutschland bleibt zweitwichtigster Quellmarkt

Mit über 5,2 Millionen Besuchern bleibt Deutschland in den ersten drei Quartalen 2025 der zweitwichtigste Herkunftsmarkt für den türkischen Tourismus. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahlen aus Österreich (plus 3,5 % auf 467.876 Gäste) und der Schweiz (plus 1,1 % auf 311.652 Gäste) entwickelten sich positiv.

Im September allein legten die Einreisen aus der DACH-Region weiter zu: Aus Deutschland reisten 5,8 Prozent mehr Gäste an, aus Österreich 4,7 Prozent mehr und aus der Schweiz 9,25 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.