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Unwetterfront trifft Urlaubsregion
13.11.25, 12:55 Uhr

Sturm Claudia bringt Flugverkehr auf den Kanaren durcheinander

Heftiger Regen und starker Wind führen seit Donnerstag zu Ausfällen und Umleitungen an mehreren Flughäfen der Kanarischen Inseln. Besonders betroffen sind Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura. Auch das öffentliche Leben ist teilweise eingeschränkt.

Sturm Claudia bringt starken Regen, heftigen Wind und Verkehrsprobleme auf die kanarischen Inseln – betroffen sind auch wichtige Flughäfen. Foto: iStock/FrankRamspott
Starke Regenfälle und heftige Winde führen seit Donnerstag zu Ausfällen, Umleitungen und Verspätungen an mehreren Flughäfen der Kanarischen Inseln. Besonders betroffen sind Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa. Das berichtet der Krisenmonitoring-Anbieter A3M.

Unregelmäßigkeiten an allen Flughäfen

Laut der Flughafenbetreibergesellschaft Aena kommt es an allen kanarischen Flughäfen infolge der Unwetterfront zu Störungen im Flugverkehr. Ein Großteil der Verzögerungen betreffe Flüge zwischen den Inseln selbst. Die Verspätungen variieren stark – manche Flüge starten mit wenigen Minuten Verzögerung, andere mit bis zu anderthalb Stunden.

Auch bei den Ankünften ist die Lage angespannt. Mehrere Maschinen mussten laut Aena auf andere Flughäfen des Archipels umgeleitet werden, darunter auch Verbindungen nach La Palma und Gran Canaria, die ersatzweise auf Fuerteventura oder Teneriffa landeten.

Sturm trifft Teneriffa mit voller Wucht

Bereits am Mittwoch hatte der Sturm Claudia den Südwesten und das Hochland der Insel erreicht. Besonders betroffen waren Santiago del Teide, Izaña, Garachico, Granadilla, Güímar, Los Silos und El Rosario.

Im Teide-Nationalpark musste eine Touristengruppe vom Aussichtspunkt Chipeque evakuiert werden – obwohl der Park wegen des Unwetters geschlossen war. Laut Medienberichten bleibt Teneriffa in Alarmbereitschaft. Der Sturm soll sich ostwärts bewegen und die Insel verlassen.

Einschränkungen im öffentlichen Leben

Die Stadt Las Palmas schloss vorsorglich öffentliche Parks und sagte Aktivitäten im Freien ab. Weitere Gemeinden könnten nachziehen.

Die zuständigen Behörden warnen vor Überschwemmungen, Erdrutschen sowie starkem Regen und Wind. Sie riefen zur Vorsicht in Flussnähe und an Berghängen auf und forderten Reisende auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.