Umstellung auf zertifizierte Standards13.11.25, 12:17 Uhr
ASI Reisen kuratiert Partnerangebote ab sofort konsequent nachhaltig
ASI Reisen 49 Veranstalter ohne die nötigen Nachhaltigkeitssiegel bis auf Weiteres ausgelistet. Nur mehr Angebote mit anerkannten Zertifizierungen bleiben buchbar. Die Maßnahme soll die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden steigern und Partner bei ihrer Transformation unterstützen.

Ambros Gasser, Geschäftsführer von ASI Reisen, verfolgt eine klare Nachhaltigkeitsstrategie: Seit November 2025 listet die Buchungsplattform des Unternehmens ausschließlich zertifizierte Anbieter. Foto: ASI Reisen
Seit dem 1. November sind auf der Buchungsplattform des österreichischen Aktiv- und Erlebnisreisespezialisten ASI Reisen ausschließlich Angebote von Reiseveranstaltern gelistet, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen. Damit setzt das Tiroler Unternehmen ein Vorhaben um, das bereits 2023 angekündigt wurde.
21 anerkannte Zertifikate als Maßstab
Grundlage der Entscheidung ist eine neue Auswahl von 21 Zertifizierungen, die nach Angaben des Veranstalters den Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) entsprechen. „Zertifizierungen sind für uns ein Werkzeug, um Verantwortung messbar zu machen – für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt ASI-Chef Ambros Gasser. Sie gäben auch den Reisenden Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Angebote.
Nicht-zertifizierte Partner vorerst ausgeschlossen
Von den rund 170 Partnerreiseveranstaltern mussten 49 von der Plattform genommen werden. Das betreffe etwa 450 Reisen.
Anbieter, die sich nachweislich in einem laufenden Zertifizierungsprozess befinden, dürfen ihre Angebote vorübergehend weiterhin anbieten. Sie haben sich laut ASI in einem Schreiben zur Umsetzung verpflichtet.
„Kurzfristig ist das natürlich schmerzhaft“, räumt Gasser ein. „Aber als Familienunternehmen denken wir langfristig. Nachhaltigkeit heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen – auch wenn es wirtschaftlich herausfordernd ist.“ Für ehemalige Partner bleibt die Rückkehr möglich: „Sobald sie zertifiziert sind, freuen wir uns auf die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit.“
100 Partner seit 2022 neu zertifiziert
In den vergangenen drei Jahren hätten sich rund 100 Partnerreiseveranstalter zertifizieren lassen. „Das zeigt, dass der Wandel in der Branche angekommen ist“, so Gasser. Nachhaltiges Handeln sei kein Trend, sondern ein Beitrag zur Zukunftssicherung.
Auch bei der eigenen Produktpalette verfolgt ASI eine entsprechende Nachhaltigkeitsstrategie. Für alle ASI Originalreisen wird der CO₂-Ausstoß ermittelt, die lokale Wertschöpfung ausgewiesen und auf Inlandsflüge verzichtet. Zusätzlich fließt ein Teil der Einnahmen über eine Spendenplattform in Projekte in über 70 Ländern, die teils direkt in die Reiseerlebnisse eingebunden sind.
21 anerkannte Zertifikate als Maßstab
Grundlage der Entscheidung ist eine neue Auswahl von 21 Zertifizierungen, die nach Angaben des Veranstalters den Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) entsprechen. „Zertifizierungen sind für uns ein Werkzeug, um Verantwortung messbar zu machen – für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt ASI-Chef Ambros Gasser. Sie gäben auch den Reisenden Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Angebote.
Nicht-zertifizierte Partner vorerst ausgeschlossen
Von den rund 170 Partnerreiseveranstaltern mussten 49 von der Plattform genommen werden. Das betreffe etwa 450 Reisen.
Anbieter, die sich nachweislich in einem laufenden Zertifizierungsprozess befinden, dürfen ihre Angebote vorübergehend weiterhin anbieten. Sie haben sich laut ASI in einem Schreiben zur Umsetzung verpflichtet.
„Kurzfristig ist das natürlich schmerzhaft“, räumt Gasser ein. „Aber als Familienunternehmen denken wir langfristig. Nachhaltigkeit heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen – auch wenn es wirtschaftlich herausfordernd ist.“ Für ehemalige Partner bleibt die Rückkehr möglich: „Sobald sie zertifiziert sind, freuen wir uns auf die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit.“
100 Partner seit 2022 neu zertifiziert
In den vergangenen drei Jahren hätten sich rund 100 Partnerreiseveranstalter zertifizieren lassen. „Das zeigt, dass der Wandel in der Branche angekommen ist“, so Gasser. Nachhaltiges Handeln sei kein Trend, sondern ein Beitrag zur Zukunftssicherung.
Auch bei der eigenen Produktpalette verfolgt ASI eine entsprechende Nachhaltigkeitsstrategie. Für alle ASI Originalreisen wird der CO₂-Ausstoß ermittelt, die lokale Wertschöpfung ausgewiesen und auf Inlandsflüge verzichtet. Zusätzlich fließt ein Teil der Einnahmen über eine Spendenplattform in Projekte in über 70 Ländern, die teils direkt in die Reiseerlebnisse eingebunden sind.

