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Reise-Ideen im Kaukasus
11.11.25, 13:24 Uhr

Armenien bietet Winterzauber zwischen Sport und Spiritualität

Vom Skifahren in Tsaghkadzor bis zu heißen Quellen in Jermuk: Armenien verbindet Wintersport und Erholung mit lebendigen Feiertagsbräuchen. Wer Natur und Kultur sucht, erlebt hier Schneelandschaften, Fackelzüge und regionale Feste abseits des Massentourismus.

Das mittelalterliche Kloster Haghartsin liegt eingebettet in die Wälder der Region Tawusch nahe Dilidschan. Die Anlage aus dem 10. bis 13. Jahrhundert zählt zu den bedeutenden Klosterkomplexen Armeniens und ist ein beliebtes Ausflugsziel – auch im Winter. Foto: Tourism Committee of Armenia
Wenn Schnee die Gipfel des Kaukasus bedeckt, zeigt Armenien eine stille, aber eindrucksvolle Seite. Wintersport, Thermalbäder und Feiertagsbräuche machen das Land zu einem vielseitigen Ziel in der kalten Jahreszeit. Das Tourismuskomitee Armeniens stellt Reiseanlässe für die Wintermonate vor – von Skigebieten über Heilquellen bis hin zu kulturellen Festen.

Wintersport auf Höhen bis 2.825 Meter

Im Wintersportort Tsaghkadzor, dem bekanntesten Skigebiet Armeniens, finden Gäste auf bis zu 2.800 Metern Höhe abwechslungsreiche Pisten mit Ausblick auf den Sewansee. Auch Snowboarder und Freizeitsportler kommen hier auf ihre Kosten.

Adrenalinreich wird es beim Snowkiting, Gleitschirmfliegen oder beim Winter-Rafting auf dem Debed-Fluss in der Provinz Lori. Dabei begleiten erfahrene Guides Touren durch verschneite Täler. Eine weitere Option ist das Myler Mountain Resort mit 18 Pistenkilometern auf 1.950 bis 2.825 Metern Höhe.

Erholung in Jermuk

Der Kurort Jermuk im Süden Armeniens ist für seine heißen Mineralquellen bekannt. Das mineralstoffreiche Wasser wird getrunken oder in Bädern genutzt. Es soll wohltuend für Verdauung, Kreislauf und Muskulatur sein. Besucher kombinieren ihren Aufenthalt oft mit Moorbehandlungen oder einem Thermalbad in verschneiter Umgebung.

Winterliche Hauptstadt und Feiertagsbräuche

Auch Jerewan zeigt sich im Winter festlich: Rund um den Platz der Republik erleuchten Lichterketten, geschmückte Bäume und Marktstände die Stadt. Auf dem Swan Lake vor der Oper wird Schlittschuh gelaufen.

Das neue Jahr wird in Armenien mit Feuerwerk, Musik und Festessen begrüßt. Weihnachten feiern die Menschen am 6. Januar. Bereits am Vorabend finden liturgische Feiern statt, dazu gehören Kerzenlicht und traditionelle Speisen wie Fisch mit Reis und Rosinen. Für Kinder bringt der armenische Wintergroßvater „Dzmer Papik“ kleine Geschenke.