Tourismusentwicklung29.10.25, 13:04 Uhr
Jordanien setzt Comeback mit neuen Flügen fort
Jordanien profitiert von gestiegener Nachfrage und dem Ausbau der Flugverbindungen aus Europa. Deutsche Gäste sind stark zurück, neue Direktflüge kommen hinzu. Royal Jordanian bedient künftig alle deutschen Regionen mit Nonstop-Flügen.

Der Herkulestempel in der Zitadelle von Amman zählt zu den bedeutendsten antiken Stätten Jordaniens. Die Ruine thront auf einem Hügel über der Hauptstadt und bietet weite Ausblicke über die Stadt. iStock/SCStock
Die jordanische Tourismusbehörde Visit Jordan sieht Jordanien auf dem Weg zu alter touristischer Stärke. Nach einem Einbruch im Jahr 2024 steigen die Besucherzahlen aus Europa wieder deutlich – insbesondere aus Deutschland. Das Fremdenverkehrsamt verweist dabei auch auf das gestärkte Vertrauen internationaler Airlines, die ihr Flugangebot ausbauen.
Zwischen Januar und September 2025 reisten laut Visit Jordan 58.443 deutsche Gäste in das Haschemitische Königreich – rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: rund 36.000; 2023: rund 67.000). Aus ganz Europa kamen 711.260 Besucher (2024: knapp 510.000).
Neue Flugverbindungen
Seit Ende Oktober 2025 fliegt Eurowings zweimal pro Woche von Stuttgart in die jordanische Hauptstadt Amman. Die Verbindung richtet sich vor allem an Reisende aus Südwestdeutschland und erleichtert den Zugang zu Sehenswürdigkeiten wie der Felsenstadt Petra, dem Wadi Rum oder dem Toten Meer.
Ryanair bietet in der Wintersaison 2025/2026 insgesamt 18 Routen aus zwölf europäischen Ländern nach Jordanien an – darunter Abflüge von Karlsruhe und Memmingen. Easyjet fliegt zudem weiterhin von Berlin nach Aqaba am Roten Meer.
„Diese Expansionen markieren einen entscheidenden Schritt für unser Land“, sagt Jordaniens Tourismusminister Emad Hijazeen. „Neue Flugverbindungen sind das Fundament für unsere Tourismusstrategie. Sie stärken die Brücken zwischen Jordanien und Europa, unterstützen unsere Wirtschaft und schaffen neue Chancen entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette.“
Auch Royal Jordanian erweitert das Angebot
Die nationale Fluggesellschaft Royal Jordanian nimmt ab Ende März 2026 neue Verbindungen nach Hamburg (zweimal wöchentlich) und München (dreimal wöchentlich) auf. Die Verbindung nach Berlin wird ausgebaut, Frankfurt und Düsseldorf bleiben bestehen. Damit deckt Royal Jordanian künftig alle deutschen Regionen ab. Lufthansa ergänzt das Angebot mit fünf wöchentlichen Direktflügen von Frankfurt nach Amman.
Wichtige Quellmärkte im Fokus
„Deutschland und seine deutschsprachigen Nachbarländer zählen zu unseren wichtigsten Quellmärkten in Europa“, sagt Abed Al-Razzaq Arabiyat, Managing Director des Jordan Tourism Board. „Die neuen Routen tragen maßgeblich dazu bei, Jordanien als vielfältiges, zugängliches und sicheres Reiseziel zu positionieren.“
Royal Jordanian fliegt auch Zürich und Genf an. Wien ist durch Austrian Airlines, Wizzair und Ryanair angebunden.
Zwischen Januar und September 2025 reisten laut Visit Jordan 58.443 deutsche Gäste in das Haschemitische Königreich – rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: rund 36.000; 2023: rund 67.000). Aus ganz Europa kamen 711.260 Besucher (2024: knapp 510.000).
Neue Flugverbindungen
Seit Ende Oktober 2025 fliegt Eurowings zweimal pro Woche von Stuttgart in die jordanische Hauptstadt Amman. Die Verbindung richtet sich vor allem an Reisende aus Südwestdeutschland und erleichtert den Zugang zu Sehenswürdigkeiten wie der Felsenstadt Petra, dem Wadi Rum oder dem Toten Meer.
Ryanair bietet in der Wintersaison 2025/2026 insgesamt 18 Routen aus zwölf europäischen Ländern nach Jordanien an – darunter Abflüge von Karlsruhe und Memmingen. Easyjet fliegt zudem weiterhin von Berlin nach Aqaba am Roten Meer.
„Diese Expansionen markieren einen entscheidenden Schritt für unser Land“, sagt Jordaniens Tourismusminister Emad Hijazeen. „Neue Flugverbindungen sind das Fundament für unsere Tourismusstrategie. Sie stärken die Brücken zwischen Jordanien und Europa, unterstützen unsere Wirtschaft und schaffen neue Chancen entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette.“
Auch Royal Jordanian erweitert das Angebot
Die nationale Fluggesellschaft Royal Jordanian nimmt ab Ende März 2026 neue Verbindungen nach Hamburg (zweimal wöchentlich) und München (dreimal wöchentlich) auf. Die Verbindung nach Berlin wird ausgebaut, Frankfurt und Düsseldorf bleiben bestehen. Damit deckt Royal Jordanian künftig alle deutschen Regionen ab. Lufthansa ergänzt das Angebot mit fünf wöchentlichen Direktflügen von Frankfurt nach Amman.
Wichtige Quellmärkte im Fokus
„Deutschland und seine deutschsprachigen Nachbarländer zählen zu unseren wichtigsten Quellmärkten in Europa“, sagt Abed Al-Razzaq Arabiyat, Managing Director des Jordan Tourism Board. „Die neuen Routen tragen maßgeblich dazu bei, Jordanien als vielfältiges, zugängliches und sicheres Reiseziel zu positionieren.“
Royal Jordanian fliegt auch Zürich und Genf an. Wien ist durch Austrian Airlines, Wizzair und Ryanair angebunden.

