Zukunftsfragen im Fokus26.10.25, 15:20 Uhr
Reisesommer etabliert sich als großes Branchen-Event
Bei seiner zweiten Auflage bringt der QTA-Reisesommer in Mainz bereits über 1.300 Fachleute zusammen – 30 Prozent mehr als zu seiner Premiere. Workshops, politische Impulse und Netzwerk-Formate machen das Event zu einem fixen Termin im Branchen-Kalender.

Die QTA-Geschäftsführung auf der Bühne in Mainz. Foto: QTA/RTK
Mehr als 1.300 Fachbesucher sind zum QTA-Reisesommer nach Mainz gekommen – ein Plus von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit über 120 Ausstellern zählt die Veranstaltung schon in ihrer zweiten Auflage zu den größten Branchen-Events des Jahres.
Messe, Kongress, Workshops
Als Location diente erneut das ehemalige Fabrikgelände Halle 45 in Mainz. Neben einer großen Fachmesse bot das Event ein umfangreiches Rahmenprogramm. Auf dem Programm standen über 30 Masterclasses und Workshops von Veranstaltern und touristischen Leistungsträgern mit mehr als 40 Referenten. Bereits am Vortag trafen sich rund 150 Key-Account-Partner zum Pre-Event.
„Hier geht es nicht um Logos, sondern um Menschen, Ideen und die gemeinsame Zukunft des Reisevertriebs“, sagte QTA-Sprecher Thomas Bösl zur Eröffnung. Besonders hob er hervor, dass auch rund ein Drittel der teilnehmenden Agenturen nicht der Reisebüro-Allianz angehörten – und trotzdem gekommen seien. „Es freut mich besonders, dass die ganze Branche zusammengekommen ist, um miteinander und nicht übereinander zu sprechen“, so Bösl weiter.
Fokus auf Zukunftsthemen
Inhaltlich standen aktuelle Branchenthemen im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz im Reisevertrieb, neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit sowie Nachwuchs- und Nachfolgeregelungen im stationären Vertrieb. Auch die Initiative „Machrinnen #Touristik powered by Reiseland“ für starke Frauen aus der Branche stieß auf großes Interesse.
Hochrangige Gäste aus Politik und Verbänden
Die Bedeutung des Events zeigte sich auch an der Gästeliste: Neben dem neuen DRV-Präsidenten Albin Loidl und BTW-Präsident Sören Hartmann kamen auch politische Vertreter, darunter die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer.
„Der Tourismus ist für Rheinland-Pfalz ein bedeutender Wirtschafts- und Standortfaktor“, betonte Schweitzer. Man habe passgenaue Förderprogramme aufgelegt und das Marketing gestärkt. Die Tourismusstrategie des Landes sei kürzlich überarbeitet worden, Nachhaltigkeit stehe dabei im Fokus. Besonders hob der Ministerpräsident die Partnerschaft der QTA mit dem Ahrtal hervor: „Unser Bundesland hat für Gäste unfassbar viel zu bieten.“
DRV-Präsident Loidl nutzte seinen ersten öffentlichen Auftritt für eine politische Einordnung. In Richtung Schweitzer sagte er: „Ohne die Überbrückungshilfen würde es die Branche in dieser Form heute nicht mehr geben.“ Zudem forderte er, die Abgabenlast zu senken: „Die Abgaben müssen sinken, für einen fairen Preis, damit sich weiterhin alle einen Urlaub leisten können.“
Auch Thomas Bösl forderte politische Unterstützung, etwa durch eine Senkung der Luftverkehrssteuer. Sören Hartmann betonte: „Es gab noch nie eine Regierung, in deren Koalitionsvertrag so viele touristische Punkte aufgenommen wurden.“
Netzwerken, feiern, Austausch
Zwischen Messeständen und Workshops blieb Zeit für persönliche Gespräche. Der Tag endete mit einem Auftritt der Band „New City Beats“, die die Halle 45 in eine Party-Location verwandelte. „Wer hart arbeitet, kann auch ordentlich feiern. Lasst es krachen!“, rief Bösl dem Publikum zu.
Internationaler Fokus mit Destination Canada
Offizieller Top-Partner des Events war in diesem Jahr Destination Canada. Der Auftritt des Landes war prominent inszeniert – mit Fachvorträgen, Infostand und landestypischem Flair.
Veranstalter zieht positives Fazit
Dennis Conrads, Bereichsleiter Marketing & Einkauf und Initiator des Events, zeigte sich zufrieden: „Das, was hier entstanden ist, geht über eine Fachveranstaltung hinaus.“ Ziel sei es gewesen, den Reisesommer „größer, informativer und inspirierender“ zu gestalten. Der nächste Termin ist bereits in Planung.
Messe, Kongress, Workshops
Als Location diente erneut das ehemalige Fabrikgelände Halle 45 in Mainz. Neben einer großen Fachmesse bot das Event ein umfangreiches Rahmenprogramm. Auf dem Programm standen über 30 Masterclasses und Workshops von Veranstaltern und touristischen Leistungsträgern mit mehr als 40 Referenten. Bereits am Vortag trafen sich rund 150 Key-Account-Partner zum Pre-Event.
„Hier geht es nicht um Logos, sondern um Menschen, Ideen und die gemeinsame Zukunft des Reisevertriebs“, sagte QTA-Sprecher Thomas Bösl zur Eröffnung. Besonders hob er hervor, dass auch rund ein Drittel der teilnehmenden Agenturen nicht der Reisebüro-Allianz angehörten – und trotzdem gekommen seien. „Es freut mich besonders, dass die ganze Branche zusammengekommen ist, um miteinander und nicht übereinander zu sprechen“, so Bösl weiter.
Fokus auf Zukunftsthemen
Inhaltlich standen aktuelle Branchenthemen im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz im Reisevertrieb, neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit sowie Nachwuchs- und Nachfolgeregelungen im stationären Vertrieb. Auch die Initiative „Machrinnen #Touristik powered by Reiseland“ für starke Frauen aus der Branche stieß auf großes Interesse.
Hochrangige Gäste aus Politik und Verbänden
Die Bedeutung des Events zeigte sich auch an der Gästeliste: Neben dem neuen DRV-Präsidenten Albin Loidl und BTW-Präsident Sören Hartmann kamen auch politische Vertreter, darunter die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer.
„Der Tourismus ist für Rheinland-Pfalz ein bedeutender Wirtschafts- und Standortfaktor“, betonte Schweitzer. Man habe passgenaue Förderprogramme aufgelegt und das Marketing gestärkt. Die Tourismusstrategie des Landes sei kürzlich überarbeitet worden, Nachhaltigkeit stehe dabei im Fokus. Besonders hob der Ministerpräsident die Partnerschaft der QTA mit dem Ahrtal hervor: „Unser Bundesland hat für Gäste unfassbar viel zu bieten.“
DRV-Präsident Loidl nutzte seinen ersten öffentlichen Auftritt für eine politische Einordnung. In Richtung Schweitzer sagte er: „Ohne die Überbrückungshilfen würde es die Branche in dieser Form heute nicht mehr geben.“ Zudem forderte er, die Abgabenlast zu senken: „Die Abgaben müssen sinken, für einen fairen Preis, damit sich weiterhin alle einen Urlaub leisten können.“
Auch Thomas Bösl forderte politische Unterstützung, etwa durch eine Senkung der Luftverkehrssteuer. Sören Hartmann betonte: „Es gab noch nie eine Regierung, in deren Koalitionsvertrag so viele touristische Punkte aufgenommen wurden.“
Netzwerken, feiern, Austausch
Zwischen Messeständen und Workshops blieb Zeit für persönliche Gespräche. Der Tag endete mit einem Auftritt der Band „New City Beats“, die die Halle 45 in eine Party-Location verwandelte. „Wer hart arbeitet, kann auch ordentlich feiern. Lasst es krachen!“, rief Bösl dem Publikum zu.
Internationaler Fokus mit Destination Canada
Offizieller Top-Partner des Events war in diesem Jahr Destination Canada. Der Auftritt des Landes war prominent inszeniert – mit Fachvorträgen, Infostand und landestypischem Flair.
Veranstalter zieht positives Fazit
Dennis Conrads, Bereichsleiter Marketing & Einkauf und Initiator des Events, zeigte sich zufrieden: „Das, was hier entstanden ist, geht über eine Fachveranstaltung hinaus.“ Ziel sei es gewesen, den Reisesommer „größer, informativer und inspirierender“ zu gestalten. Der nächste Termin ist bereits in Planung.

