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Vergütungen für Reisebüros
15.09.25, 10:48 Uhr

ETI hält an bestehendem Provisionsmodell fest

Der Frankfurter Veranstalter setzt auf Kontinuität im Vertrieb: Auch 2026 erhalten Reisebüros ab der ersten Buchung zehn Prozent – ohne Mindestumsatz. Mit steigenden Erträgen erhöht sich der Satz bis auf 14 Prozent Vergütung in der Spitze.

Reisebüro-Kunden profitieren von einer geringen Anzahlung von nur zehn Prozent auf Ägypten-Pauschalangebote von ETI. Foto: iStock/Tunatura
Der auf Ägypten und Tunesien spezialisierte Reiseveranstalter ETI zahlt Reisebüros auch 2026 ab der ersten Buchung eine Grundprovision von 10 Prozent. Ein Mindestumsatz ist nicht erforderlich.

Vergütet werden Umsätze aus Pauschalreisen und dynamisch paketierten Reisen (MIXX) sowie Stornogebühren, Flug- und Kerosinzuschläge. Gruppenreisen werden separat verprovisioniert. Für Nur-Flug-Buchungen wird keine Provision gezahlt, Reisebüros können dafür eigene Servicegebühren erheben. Online-Agenturen unterliegen einer eigenen Staffel. Die zubuchbare Flex-Option wird mit 35 Prozent verprovisioniert.

Die Staffelung beginnt bei einem Jahresumsatz von 28.000 Euro mit 10,5 Prozent Provision. Ab 50.000 Euro steigt der Satz auf elf, ab 100.000 Euro auf zwölf Prozent. Bei 825.000 Euro Jahresumsatz werden 14 Prozent erreicht. Maßgeblich ist der im Kalenderjahr abgereiste Umsatz. Die Staffelprovision wird nach Jahresende rückwirkend berechnet und ausgezahlt.

Reisebüros können Kunden zudem eine Anzahlung von nur zehn Prozent auf Ägypten-Pauschalreisen anbieten. Zu weiteren Vorteilen zählen flexible Umbuchungsoptionen, Sonderkonditionen für Versicherungen und spätere Check-out-Zeiten in den unternehmenseigenen Red Sea Hotels.