Brände auf Hawaii wüten weiter
Starke Busch- und Waldbrände auf Hawaii haben mehrere Häuser zerstört. Bei den verheerenden Feuern sind deutlich mehr Menschen gestorben als bisher bekannt.

Das verheeerende feuer Maui-Wildfeuer hat große Teile der Stadt Lahaina zerstört, einschließlich der Front Street. Feuerwehrleute sind vor Ort und versuchen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Behörden melden, das Feuer sei zu 80 Prozent eingedämmt.
Die historische Stadt Lahaina ist praktisch zerstört, Hunderte Gebäude sind unbewohnbar geworden. Gestern gaben die Behörden einen Lagebericht ab – mit erschütternden Zahlen: So sind inzwischen 53 Todesopfer geborgen worden, bisher lag die Zahl bei 36 und manche Areale sind bisher nicht zugänglich. "Während die Feuerwehr löscht, sind 17 weitere Tote rund um das Feuer in Lahaina bestätigt worden, hieß es in der Mitteilung. Noch immer werden zahlreiche Menschen vermisst. Unklar ist aber, wie viele Personen etwa in Notunterkünfte geflüchtet oder sich anderweitig in Sicherheit gebracht haben könnten. Teilweise waren Menschen ins Meer gesprungen, um vor den Flammen zu flüchten.
Heftige Windböen fachten das Feuer zusätzlich an, wie der Bezirk Maui von der gleichnamigen Insel mitteilte. Mitverantwortlich sei dafür der Hurrikan Dora, der südlich der Inseln des US-Bundesstaats vorbeiziehe. Auch die größte Insel des gleichnamigen Bundesstaats Hawaii ist laut dem zuständigen Bezirk von den Feuern betroffen. Für die beiden Bezirke Maui und Hawaii wurde der Notstand ausgerufen.

