TUI-Zahlen09.08.23, 13:00 Uhr
TUI schreibt wieder schwarze Zahlen
Der Reisekonzern TUI hat erstmals seit Beginn seiner Geschäftskrise durch die Pandemie wieder einen Quartalsgewinn erwirtschaftet.

Credit: TUI Group
Die TUI Group verzeichnet eine sehr hohe Nachfrage für Urlaubsreisen. Der Konzern hat erstmals seit Beginn der Pandemie das 3. Geschäftsquartal wieder profitabel abgeschlossen. Alle Segmente zeigten eine positive operative Entwicklung und konnten zur Verbesserung des Ergebnisses beitragen. Der Wachstumsbereich Hotels & Resorts lag beim bereinigten Ergebnis das fünfte Quartal in Folge über Vorkrisen-Niveau.
Zwischen April und Juni lag das bereinigte Ergebnis des Konzerns vor Zinsen und Steuern bei knapp 170 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwochmorgen mitteilte. Für die TUI ist der Zeitraum in ihrem versetzten Geschäftsjahr das dritte Quartal.
Im vergleichbaren Quartal des Vorjahres hatte das Minus noch bei 27 Millionen Euro gelegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres bleibt der Konzern aber in den roten Zahlen – mit knapp 226 Millionen Euro.
Der Umsatz erreichte im dritten Quartal knapp 5,3 Milliarden Euro, ein Plus von gut 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2022.
Das Mittelmeer bleibt die am stärksten nachgefragte Destination für den Sommerurlaub, so Ebel. “Die Hitzewelle in Nordeuropa im Juni und die Waldbrände in Südeuropa haben die vorher starke Entwicklung nur kurzfristig etwas gedämpft – es wird für die TUI aber insgesamt ein sehr guter Reisesommer und ein gutes Jahr 2023. Für das Gesamtjahr erwarten wir weiterhin einen signifikanten Anstieg des bereinigten EBIT gegenüber dem Vorjahr.”
TUI musste in der Pandemie über verschiedene Instrumente mit Staatshilfen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro gerettet werden. Diese sind mittlerweile wieder komplett getilgt. Gleichzeitig profitiert der Konzern wie viele Reiseunternehmen und Fluggesellschaften davon, dass die Menschen ungeachtet der hohen Inflation einen großen Teil ihres Budgets für Urlaube ausgeben.
TUI-Chef Ebel kann bislang jedenfalls keine Anzeichen für eine sinkende Reiselust entdecken. „Wir schauen sehr positiv in den Winter, selbst wenn die Konsumentenstimmung sinken sollte“, sagte er. Auch die gestiegenen Preise für Pauschalreisen scheinen den Trend nicht zu brechen. So liegen die Durchschnittspreise bei TUI laut Unternehmensangaben rund sieben Prozent über denen des Vorjahres.
Zwischen April und Juni lag das bereinigte Ergebnis des Konzerns vor Zinsen und Steuern bei knapp 170 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwochmorgen mitteilte. Für die TUI ist der Zeitraum in ihrem versetzten Geschäftsjahr das dritte Quartal.
Im vergleichbaren Quartal des Vorjahres hatte das Minus noch bei 27 Millionen Euro gelegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres bleibt der Konzern aber in den roten Zahlen – mit knapp 226 Millionen Euro.
Der Umsatz erreichte im dritten Quartal knapp 5,3 Milliarden Euro, ein Plus von gut 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2022.
Das Mittelmeer bleibt die am stärksten nachgefragte Destination für den Sommerurlaub, so Ebel. “Die Hitzewelle in Nordeuropa im Juni und die Waldbrände in Südeuropa haben die vorher starke Entwicklung nur kurzfristig etwas gedämpft – es wird für die TUI aber insgesamt ein sehr guter Reisesommer und ein gutes Jahr 2023. Für das Gesamtjahr erwarten wir weiterhin einen signifikanten Anstieg des bereinigten EBIT gegenüber dem Vorjahr.”
TUI musste in der Pandemie über verschiedene Instrumente mit Staatshilfen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro gerettet werden. Diese sind mittlerweile wieder komplett getilgt. Gleichzeitig profitiert der Konzern wie viele Reiseunternehmen und Fluggesellschaften davon, dass die Menschen ungeachtet der hohen Inflation einen großen Teil ihres Budgets für Urlaube ausgeben.
TUI-Chef Ebel kann bislang jedenfalls keine Anzeichen für eine sinkende Reiselust entdecken. „Wir schauen sehr positiv in den Winter, selbst wenn die Konsumentenstimmung sinken sollte“, sagte er. Auch die gestiegenen Preise für Pauschalreisen scheinen den Trend nicht zu brechen. So liegen die Durchschnittspreise bei TUI laut Unternehmensangaben rund sieben Prozent über denen des Vorjahres.

