ASR08.08.23, 12:00 Uhr
Plädoyer für verminderten Steuersatz auf Speisen
Der Bundesverband asr fordert, die Mehrwertsteuer-Senkung für Speisen in der Hotellerie und Gastronomie zu verlängern.

Credit: iStock
Der asr – Allianz selbständiger Reiseunternehmen Bundesverband e.V. – schließt sich dem Appell weiterer Verbände und Stimmen an, die Mehrwertsteuer-Senkung für Speisen in der Hotellerie und Gastronomie auch über den 1. Januar 2024 hinaus zu verlängern bzw. grundsätzlich beizubehalten.
Aktuell sieht die Politik ein Auslaufen des gesenkten Steuersatzes vor. Für viele Hoteliers und Gastronomen könne die Aufhebung jedoch das Aus bedeuten, so Verbandspräsidentin Anke Budde.
Im Zuge der Pandemie hatte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants von 19 auf 7 Prozent gesenkt, um ihnen in den schwierigen Zeiten unter die Arme zu greifen. Nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine wurde der geminderte Satz verlängert. Ihn nun wieder auf 19 Prozent anzuheben, wie es einzelne Branchenvertreter nun anregen, wertet die Verbandssprecherin als ausgesprochen gefährlich – für die Betriebe ebenso wie für den Tourismus insgesamt, für den die Restaurants ja einen essenziellen Teil darstellen.
„Die betroffenen Betriebe sind noch lange nicht aus dem Gröbsten heraus“, kommentiert Budde. „Wir taumeln quasi von einer Wirtschaftskrise in die nächste. Durch die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf die ohnehin durch die Inflation merklich gestiegenen Lebensmittelpreise könnten sich viele einen Restaurantbesuch nicht mehr erlauben. Daher plädieren wir dafür, den verminderten Satz zu verlängern bzw. am besten gleich beizubehalten.“
Die Restaurantbetreiber seien vielfach noch nicht wieder auf ihrem Niveau von 2019 angekommen, ergänzt Verbands-Vizepräsident Winfried Schulze, seines Zeichens selbst Hotelier und Gastronom. Ihnen bleibe angesichts von hohen Energiekosten und anhaltender Inflation oftmals nur, die Mehrkosten an Gäste weiterzugeben – auch deren Geduld sei aber irgendwann erschöpft.“
Aktuell sieht die Politik ein Auslaufen des gesenkten Steuersatzes vor. Für viele Hoteliers und Gastronomen könne die Aufhebung jedoch das Aus bedeuten, so Verbandspräsidentin Anke Budde.
Im Zuge der Pandemie hatte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants von 19 auf 7 Prozent gesenkt, um ihnen in den schwierigen Zeiten unter die Arme zu greifen. Nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine wurde der geminderte Satz verlängert. Ihn nun wieder auf 19 Prozent anzuheben, wie es einzelne Branchenvertreter nun anregen, wertet die Verbandssprecherin als ausgesprochen gefährlich – für die Betriebe ebenso wie für den Tourismus insgesamt, für den die Restaurants ja einen essenziellen Teil darstellen.
„Die betroffenen Betriebe sind noch lange nicht aus dem Gröbsten heraus“, kommentiert Budde. „Wir taumeln quasi von einer Wirtschaftskrise in die nächste. Durch die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf die ohnehin durch die Inflation merklich gestiegenen Lebensmittelpreise könnten sich viele einen Restaurantbesuch nicht mehr erlauben. Daher plädieren wir dafür, den verminderten Satz zu verlängern bzw. am besten gleich beizubehalten.“
Die Restaurantbetreiber seien vielfach noch nicht wieder auf ihrem Niveau von 2019 angekommen, ergänzt Verbands-Vizepräsident Winfried Schulze, seines Zeichens selbst Hotelier und Gastronom. Ihnen bleibe angesichts von hohen Energiekosten und anhaltender Inflation oftmals nur, die Mehrkosten an Gäste weiterzugeben – auch deren Geduld sei aber irgendwann erschöpft.“

