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ITB
14.03.23, 15:12 Uhr

Gastland Georgien will Geheimtipp-Status behalten

Unter dem Motto „Infinite Hospitality“ präsentierte sich das diesjährige ITB-Gastland Georgien.

Foto: iStock
Unter dem Motto „Infinite Hospitality“ präsentierte sich das diesjährige ITB-Gastland Georgien. So nennt Mariam Kvrivishvili, stellvertretende Wirtschaftsministerin, Besucher denn auch nicht Touristen sondern Gäste. Vor der Corona-Pandemie empfing das rund 3,7 Millionen Einwohner zählende Land jährlich mehr als 9,3 Millionen Gäste. 2022 waren es zwar nur 5,5 Millionen, doch der Branchenumsatz stieg von 3,3 auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Der Grund: „Die Gäste bleiben länger“, erklärte Kvrivishvili auf der Pressekonferenz am Messe-Dienstag. Noch gelte Georgien als Geheimtipp, diesen Status wolle das Land auch behalten, auch wenn das Kontingent an Gästebetten von aktuell rund 58.000 innerhalb von drei Jahren auf 90.000 aufgestockt werden soll. Für die künftige Entwicklung hat Kvrivishvili Europa und vor allem Deutschland besonders im Fokus. Deutsche, wie Bürger aus weiteren 94 Ländern, können ohne Visum einreisen. Für die internationale Fluganbindung sorgen drei internationale Flughäfen und 38 Airlines.

Es gibt viel zu entdecken in Georgien: von den Bergklöstern, von denen einige zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, über die polyphone Musik, die seit 2001 auf der Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO steht, und seinem Wintersportmöglichkeiten, bis zur vielfältigen Küche, der mehr als 8.000 Jahre alten Tradition des Weinbaus und der im fünften Jahrhundert gegründeten Hauptstadt Tiflis. Was die Sicherheit betrifft, vor allem im Hinblick auf das Nachbarland Russland, betonte Kvrivishvili, dass Georgien zu den sichersten touristischen Destinationen der Welt zähle.