Daten-Affäre19.04.23, 15:10 Uhr
VUSR wirft RTK-Führung „Salamitaktik“ vor
Der VUSR unterstützt die Forderung von Veranstaltern wie Schauinsland nach einer rückhaltlosen Aufklärung der Daten-Affäre.

Foto: iStock
Der VUSR schaltet sich erneut in die Diskussion um die RTK-Affäre ein. Der Verband unterstützt die Forderung von Veranstaltern wie Schauinsland-Reisen nach einer rückhaltlosen Aufklärung und wirft der RTK eine „unangemessene Salamitatktik“ vor. Die mutmaßlichen Geschädigten sollten den fehlenden Aufklärungswillen von RTK nicht auf sich sitzen lassen, so Verbandschefin Marija Linnhoff. „Nur das unvermeidbare wird zugegeben und die Aufklärung wird aus unserer Sicht auf die lange Bank geschoben, bis vermeintlich Gras über die Sache gewachsen ist.“ Sowohl die Veranstalter als auch der Vertrieb sollten das nicht zulassen, denn es seien eindeutig Grenzen überschritten worden.
Die Betroffenen hätten ein Recht darauf, zu erfahren, was im Detail passiert ist, welche Verabredungen zugrunde lagen und wer das zu verantworten hat, meint Linnhoff. Die Verbandschefin fordert deshalb auch eine Stellungnahme von FTI. „Zu diesem Vertrauensbruch gehört ja nicht nur derjenige, der Daten gibt, sondern auch derjenige, der Daten nimmt und nutzt. FTI soll sich endlich erklären und seine Rolle beleuchten. Wer Vertrauen im Vertrieb möchte, muss sich das wieder verdienen.“
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Die Betroffenen hätten ein Recht darauf, zu erfahren, was im Detail passiert ist, welche Verabredungen zugrunde lagen und wer das zu verantworten hat, meint Linnhoff. Die Verbandschefin fordert deshalb auch eine Stellungnahme von FTI. „Zu diesem Vertrauensbruch gehört ja nicht nur derjenige, der Daten gibt, sondern auch derjenige, der Daten nimmt und nutzt. FTI soll sich endlich erklären und seine Rolle beleuchten. Wer Vertrauen im Vertrieb möchte, muss sich das wieder verdienen.“
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