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ITB Berlin
18.04.23, 11:27 Uhr

Oman wird das nächste Partnerland

Oman wird 2024 das offizielle Gastland der ITB. In den kommenden Jahren will das Land kräftig in den Tourismus investieren.

Foto: Ministry of Heritage & Tourism Sultanate of Oman
Oman wird 2024 das offizielle Gastland der ITB. Das haben die Messe Berlin und das Omanische Ministerium für Kulturerbe und Tourismus bekanntgegeben. Unter anderem wird das Sultanat die offizielle Eröffnungsgala am 4. März 2024 im CityCube Berlin ausrichten. Von 5. bis 7. März will die Destination den Fachbesuchern zudem ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Veranstaltungen präsentieren. „Oman ist seit vielen Jahren stark auf der ITB Berlin vertreten, und wir sind sehr beeindruckt vom touristischen Angebot und der Vielfalt dieses Reiseziels“, betont David Ruetz, Senior Vice President der Messe Berlin.

In den kommenden Jahren will Oman kräftig in den Tourismus investieren. Bis 2025 sollen insgesamt 363 Tourismusprojekte von Investoren aus dem öffentlichen und privaten Sektor realisiert werden. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 5,4 Milliarden Euro. Das Tourismusministerium geht davon aus, dass noch weitere Projekte akquiriert werden können und die Investitionen auf rund sieben Milliarden Euro ansteigen.

Zu den größeren Vorhaben gehören die Projekte Barr Al Jissah Resort, Mandarin Oriental und The Residences at Mandarin Oriental Muscat und Yiti Sustainable City. Die Vorbereitungen für ein weiteres Paket integrierter Tourismuskomplexe in den Gouvernements Muscat, Musandam und Al Sharqiya South laufen bereits. Gleichzeitig bemüht sich das Sultanat, prestigeträchtige Hotelmarken zu gewinnen, wie beispielsweise Four Seasons, die ein Haus in Maskat plant. In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt 124 Hotelprojekte umgesetzt. Zum Beispiel wurden kürzlich Häuser der Marken Avani, Intercity Hotel und Jumeirah in Maskat sowie ein DusitD2 im Hajar-Gebirge eröffnet.

Auch in das kulturelle Erbe Omans wird investiert. An 14 Kulturerbestätten und historischen Denkmälern sind derzeit Arbeiten im Gange. Außerdem werden Museen, denkmalgeschützte Privathäuser sowie Festungen restauriert und neu ausgestattet. In den kommenden Monaten und Jahren soll außerdem in 34 historische Sehenswürdigkeiten investiert werden, darunter Festungen, Türme, Mauern, Gassen und andere Denkmäler.

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