RTK-Datenweitergabe14.04.23, 15:03 Uhr
VUSR dringt auf weitere Aufklärung
Der VUSR schaltet sich in die Diskussion um die Datenweitergabe der RTK-Kooperation an FTI ein.

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Der VUSR schaltet sich in die Diskussion um die Datenweitergabe der RTK-Kooperation an FTI ein. Der Verband sieht nach dem RTK-Eingeständnis, Daten weitergegeben zu haben, die Aufklärung keinesfalls am Ende. Die jetzt von der Kooperation eingeräumte Weitergabe von Umsatz- und Buchungsdaten einzelner Reisebüros sei ein massiver Vertrauensbruch gegenüber den angeschlossenen Büros, den man nicht als Lappalie oder vernachlässigte Sorgfaltspflicht abtun könne. Mit einem demonstrativen „Mea Culpa“ zum Ende der Osterferien ließe sich diese schwerwiegende Angelegenheit nicht bereinigen, so VUSR-Chefin Marija Linnhoff. „Wir sind im Austausch mit den Verantwortlichen und auch mit anderen Vertretern aus der Branche und warten nun erst einmal ab, wie zum Beispiel die TUI als Gesellschafter oder auch Schauinsland als betroffenes Unternehmen reagieren.“ Den RTK-Büros rät Linnhoff, jetzt intensiv zu überlegen, welche Konsequenzen aus dem Eingeständnis zu ziehen sind, ohne vorschnell zu handeln. „Unsere betroffenen Mitglieder haben wir bereits hinsichtlich eines Sonderkündigungsrechts beraten, auch wenn zumindest bislang die rechtlichen Einschätzungen noch auseinandergegangen sind.“

