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Handelsblatt-Bericht
21.03.23, 15:27 Uhr

Anwälte sollen Vorwürfe gegen RTK prüfen

Die RTK hat die Kanzlei CMS Hasche Sigle beauftragt, die im „Handelsblatt“ erhobenen Vorwürfe gegen die Kooperation zu prüfen.

Foto: RTK
Die RTK hat die Kanzlei CMS Hasche Sigle beauftragt, die heute im „Handelsblatt“ erhobenen Vorwürfe gegen die Kooperation zu prüfen. Laut Zeitung soll die RTK über Jahre hinweg dem FTI-Konzern Umsatzzahlen von Konkurrenten und Hunderten Reisebüros zugespielt haben. Aus Insiderkreisen will das Blatt erfahren haben, dass FTI die Daten offenbar für eine Vertriebsoffensive zulasten von Wettbewerbern genutzt hat. „Wir nehmen das Thema sehr ernst, möchten aber nur sicher geprüfte Fakten kommunizieren“, erklärt RTK-Geschäftsführer Thomas Bösl, der für die detaillierte Aufklärung die Wirtschaftsanwälte beauftragt hat. „Wir werden den Vorgang sorgfältig und umfassend aufarbeiten und bitten um Verständnis, dass dies noch Zeit in Anspruch nehmen wird.“ Sobald weiterführende Informationen vorliegen, will die RTK darüber informieren.

Ziel der Zusammenarbeit mit FTI sei stets die Generierung von Zusatzprovisionen für die Reisebüros, heißt es in einem RTK-Statement. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Reisebüros habe für für die RTK seit über 20 Jahren höchste Priorität. Dazu gebe es zahlreiche Projekte zur Provisions- und Konditionsverbesserung, unter anderem mit FTI. Dabei bleibe es jedoch immer die freie Entscheidung der Reisebüropartner, was sie ihren Kunden verkaufen möchten.

Von FTI war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu bekommen.