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Fachkräftemangel
01.03.23, 12:42 Uhr

FTI lockt mit Mobile Working Modell

FTI setzt im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter künftig stärker auf mobiles Arbeiten und Quereinsteiger.

Foto: iStock
FTI setzt im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter künftig stärker auf mobiles Arbeiten. Das erste Mobile Working Konzept hat die FTI Group im August 2021 eingeführt, damals nur auf nationaler Ebene und bei Vollzeit für maximal 104 Tage im Jahr. Im vergangenen Jahr wurde das Modell auf Auslandsaufenthalte erweitert. Inzwischen dürfen von insgesamt 120 Tagen des Jahres für mobile Tätigkeit bis zu 50 Tage im EU-Ausland sein, plus Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und Großbritannien. „Leistungskontrolle durch Büropräsenz ist ein völlig aus der Zeit gefallenes Arbeitsmodell,“ sagt CEO Ralph Schiller. „Wir setzen stattdessen auf ergebnisorientierte Führung. Wann und wo unsere Mitarbeitenden ihre besten Leistungen abrufen, überlassen wir ihnen im Mix aus Büro, Mobile Working und Gleitzeit.“

Das erweiterte Angebot soll auch den vielen internationalen Mitarbeitern im Konzern zugute kommen. Allein auf den Hauptstandort in München verteilen sich rund 45 Nationalitäten. Viele hätten Familie, Zweitwohnsitze oder Ferienhäuser im Ausland und profitierten von der Möglichkeit, ihren Einsatzort flexibler wählen zu können, so Schiller. „Es ist unterschiedlich, aus welchen Gründen das Modell bislang genutzt wird. Teils geht es um das Verlängern des Urlaubsaufenthalts, teils um den Besuch der Heimat oder um den gelegentlichen Szenewechsel für Zwischendurch, um in besonderer Atmosphäre kreativ auftanken zu können.“

Angesichts des Fachkräftemangels in der Branche will FTI künftig auch stärker auf Quereinsteiger setzen. Schiller kündigt ein „breites Quereinsteigerprogramm“ an, das am 1. Mai starten soll. Es ist auf 16 Monate Umschulung ausgelegt und soll sich speziell auf den Flugbereich konzentrieren.