Marca Brasil20.02.23, 09:44 Uhr
Brasilien macht Nachhaltigkeit zur Strategie
Brasilien will die Marke „Marca Brasil" wiederbeleben und das Thema Nachhaltigkeit in der Tourismusstrategie verankern.

Foto: iStock
Das brasilianische Fremdenverkehrsamt Embratur und Apex, die Agentur für die Förderung von Exporten und Investitionen, wollen die Marke „Marca Brasil" wiederbeleben. Das Logo wurde bereits von 2005 bis 2019 als nationale Marke verwendet. Die Entscheidung geht einher mit der Strategie zur Neupositionierung des Landes, die sich auf ökologische Nachhaltigkeit konzentriert. „Es ist eine Botschaft an die Welt, dass wir als Land der Nachhaltigkeit, der Vielfalt und des Respekts zurück sind. Die Marke ist mit einem Brasilien verbunden, welches die Vielfalt unserer Menschen respektiert und schätzt, und einem Brasilien, das sich für den Erhalt unserer Biodiversität und die Neutralisierung von Kohlenstoffemissionen einsetzt", betont Embratur-Präsident Marcelo Freixo.
Die neue Führung von Embratur hat eine Abteilung für das Management von Nachhaltigkeit und Klimaaktionen neu geschaffen und will das Thema in ihrer Strategie verankern. Außerdem sollen internationale Partnerschaften aushandelt werden, um die Kohlenstoffemissionen in brasilianischen Reisezielen zu neutralisieren. Auch das technische Team wird sich für die Einführung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den Reisezielen einsetzen.
„Die brasilianischen Waldreservate sind Instrumente des Umweltschutzes, aber auch der wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Eingliederung“, sagt die Ministerin für Umwelt und Klimawandel, Marina Silva, und weist auf die Prioritäten der gemeinsamen Aktion des Umweltministeriums, des Tourismusministeriums und von Embratur hin. Dazu gehören die Förderung von Unesco-Welterbestätten und die Verbesserung der Infrastruktur für den Besuch von Nationalparks nach dem Vorbild bestehender Parks in Ländern wie Südafrika, Argentinien und Chile. "Für uns ist der Tourismus Teil der Lösung“, unterstreicht Freixo. „Er sorgt für genug Nahrungsmittel für alle, Entwicklung und Einkommen. Daher ist der Sektor ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsstrategie der Bundesregierung."
Die neue Führung von Embratur hat eine Abteilung für das Management von Nachhaltigkeit und Klimaaktionen neu geschaffen und will das Thema in ihrer Strategie verankern. Außerdem sollen internationale Partnerschaften aushandelt werden, um die Kohlenstoffemissionen in brasilianischen Reisezielen zu neutralisieren. Auch das technische Team wird sich für die Einführung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den Reisezielen einsetzen.
„Die brasilianischen Waldreservate sind Instrumente des Umweltschutzes, aber auch der wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Eingliederung“, sagt die Ministerin für Umwelt und Klimawandel, Marina Silva, und weist auf die Prioritäten der gemeinsamen Aktion des Umweltministeriums, des Tourismusministeriums und von Embratur hin. Dazu gehören die Förderung von Unesco-Welterbestätten und die Verbesserung der Infrastruktur für den Besuch von Nationalparks nach dem Vorbild bestehender Parks in Ländern wie Südafrika, Argentinien und Chile. "Für uns ist der Tourismus Teil der Lösung“, unterstreicht Freixo. „Er sorgt für genug Nahrungsmittel für alle, Entwicklung und Einkommen. Daher ist der Sektor ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsstrategie der Bundesregierung."

