Israel08.12.22, 12:22 Uhr
Via Dolorosa in Jerusalem ist barrierefrei
Nach zehn Jahren Arbeit sind jetzt rund sechs Kilometer der Altstadt-Gassen von Jerusalem für Rollstuhlfahrer erschlossen.

Foto: iStock
Nach zehn Jahren Arbeit sind nunmehr rund sechs Kilometer der verwinkelten Altstadt-Gassen von Jerusalem für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte weiter erschlossen. Die pandemiebedingte Unterbrechung des Tourismus ermöglichte den Abschluss der Arbeiten an der letzten und sensibelsten Meile der historischen Steingassen, der Via Dolorosa, des Kreuzweges Jesu Christi. Damit sind nun 95 Prozent der Stadt barrierefrei, darunter auch die Eingänge zur Klagemauer, zur Grabeskirche und zum Tempelberg. Sowohl die Altstadt als auch die Stadtmauer gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.
„Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Via Dolorosa barrierefrei zugänglich. Wir haben etwas Wichtiges geleistet, denn die Menschen kommen wirklich mit Ehrfurcht, Respekt und Hoffnung in die Heilige Stadt", so Gura Berger, Sprecherin der East Jerusalem Development Co., die das Programm umgesetzt hat.
Die Gassen wurden unter anderem durch Rampen für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen zugänglich gemacht. Steile Abhänge wurden abgeflacht und Handläufe angebracht. Außerdem wurden 14 barrierefreie Toiletten mit Beschilderung eingerichtet. Mithilfe von Apps wird der Zugang zusätzlich erleichtert. Dazu gehört die App Accessible JLM, die eine interaktive Karte der barrierefreien Straßen in der Stadt sowie Informationen zu diesen bietet. Die App ist in neun Sprachen verfügbar.
„Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Via Dolorosa barrierefrei zugänglich. Wir haben etwas Wichtiges geleistet, denn die Menschen kommen wirklich mit Ehrfurcht, Respekt und Hoffnung in die Heilige Stadt", so Gura Berger, Sprecherin der East Jerusalem Development Co., die das Programm umgesetzt hat.
Die Gassen wurden unter anderem durch Rampen für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen zugänglich gemacht. Steile Abhänge wurden abgeflacht und Handläufe angebracht. Außerdem wurden 14 barrierefreie Toiletten mit Beschilderung eingerichtet. Mithilfe von Apps wird der Zugang zusätzlich erleichtert. Dazu gehört die App Accessible JLM, die eine interaktive Karte der barrierefreien Straßen in der Stadt sowie Informationen zu diesen bietet. Die App ist in neun Sprachen verfügbar.

