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Tschechien
06.12.22, 11:01 Uhr

Skigebiete wollen Energie einsparen

Als Antwort auf die Energiekrise investieren Tschechiens Skigebiete diesen Winter knapp 30 Millionen Euro.

Foto: Czech Tourism / Tomáš Rucký
Als Antwort auf die Energiekrise investieren Tschechiens Skigebiete diesen Winter knapp 30 Millionen Euro, die vor allem für energiesparende, nachhaltige Maßnahmen eingesetzt werden. Am meisten Geld fließt in den Bau von Wasserspeichern, die die Beschneiung mit Wasser aus der Natur ermöglichen und auch bei der Kühlung helfen, Energie einzusparen. Genauso wird zunehmend die Snowsat-Technologie genutzt, die mit Hilfe von Satellitenbildern und GPS zeigt, wie viel Schnee wo liegt. Das soll ein effizienteres Management für den Einsatz von natürlichem und künstlichem Schnee ermöglichen.

Sparmöglichkeiten für die Besucher sollen durch den Ausbau von Selbstbedienungskassen und weitere Digitalisierungsmaßnahmen entstehen. Insbesondere wird im Bereich des Online-Verkaufs von Skipässen oder der Ausrüstungsreservierung bei Verleihern investiert. Wer sich vorab online um Tickets kümmert, bekommt sie oft 20 bis 30 Prozent günstiger. Eventuelle Preissteigerungen bei den Skipässen, die mit den hohen Energiepreisen einhergehen, können Gäste außerdem über besondere Angebote ausgleichen. Ein Beispiel ist der kombinierte Skipass für die Beskiden und die Walachei, der sieben Skigebiete der Region inkludiert. Ein erwachsener Besucher kann damit an vier Tagen, die nicht aufeinander folgen müssen, für etwas mehr als 90 Euro Ski fahren.

Zu Beginn der Saison stellt die Tschechische Zentrale für Tourismus ihren neuen Skikatalog 2022/23 online. Hier finden die Gäste auf 43 Seiten die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Skigebieten. Auch ein Pistenplan steht für jedes Gebiet zur Verfügung. Wer den Katalog in Papierform bevorzugt, kann ihn per E-Mail an berlin@czechtourism.com bestellen.