Umstrukturierung26.10.22, 13:23 Uhr
Costa stellt das Asien-Geschäft neu auf
Costa Cruises zieht offenbar Konsequenzen aus der strikten Null-Covid-Politik in China und stellt das Asien-Geschäft neu auf.

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Costa Cruises zieht offenbar Konsequenzen aus der strikten Null-Covid-Politik in China und den damit verbundenen Reisebeschränkungen. Die Reederei streicht alle Kreuzfahrtprogramme in den asiatischen Heimathäfen. Aufgrund der anhaltenden Ungewissheit über die vollständige Wiederaufnahme der internationalen Kreuzfahrten in Ostasien habe man beschlossen, die Struktur in der Region neu zu organisieren, heißt es in einem Statement der Reederei. Asien solle eine strategisch wichtige Region für das Unternehmen bleiben. Man werde die Aktivitäten auf den Outbound-Verkauf durch die lokalen Vertriebsmitarbeiter konzentrieren. Diese sollen direkt an die Unternehmenszentrale in Genua berichten. Costa ist seit 2006 auf dem chinesischen Markt aktiv. 2019 hatte die Muttergesellschaft Carnival Cruises das chinesische Joint Venture CSS Carnival Cruise Shipping Limited gegründet, um die Schiffe Costa Atlantica und Costa Mediterranea zu vermarkten.

