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Israel
12.10.22, 16:07 Uhr

Negev soll "Destination der Zukunft" werden

Israel will die Negev-Wüste bis zum Jahr 2030 zur „Tourismusdestination der Zukunft“ entwickeln.

Foto: Ministry of Tourism
Israel will die Negev-Wüste bis zum Jahr 2030 zur „Tourismusdestination der Zukunft“ entwickeln. Dies legt die neue Strategie des israelischen Ministeriums für Tourismus fest. Damit verfolgt die Regierung ehrgeizige Ziele. In weniger als zehn Jahren solle die Negev zu einem der größten Besuchermagnete der Welt werden, heißt es. Das Ministerium plant dafür umfangreiche Investitionen in die touristische Infrastruktur. Dazu zählen der Ausbau der Verkehrsanbindungen, neue Unterkünfte für unterschiedliche Zielgruppen, Besucherzentren und die Sanierung der Küstenlinie von Eilat. Der Badeort soll als Ausgangspunkt für Touren in die Wüste etabliert werden.

Im Rahmen der Strategie „Negev 2030“ wird die Wüste in sechs Regionen unterteilt, die jeweils einen besonderen Charakter aufweisen und regionalspezifische Besuchererlebnisse bereithalten. Eilat, zum Beispiel, soll künftig Besucher mit einer umweltfreundlich renovierten Küstenlinie begrüßen. Nördlich davon liegt der Timna-Nationalpark mit der ältesten Kupfermine der Welt und Bergen, die sich für Aktivurlaub eignen. Nahe dem Park ist ein Ökohotel geplant. Auch die Region der Wüstenkrater und der Weihrauchstraße rund um den Erosionskrater Ramon soll behutsam touristisch erschlossen werden. So werden dort neue Unterkünfte geplant, die von traditionellen Beduinenzelten über Camping-Plätze bis hin zu luxuriösen Hotels ein breites Spektrum abdecken. Ein internationales Zentrum für Sternenbeobachtung soll ebenfalls entstehen. Der Region um das Tote Meer ist bereits ein Entwicklungsprojekt gewidmet. Das israelische Tourismusministerium investiert umgerechnet mehr als 300 Millionen Euro, um die Region in das „weltweit größte natürliche Spa“ umzuwandeln.