Alles wird teurer19.08.22, 08:00 Uhr
TravelPerk ermittelt Preissteigerungen bei Hotels, Flügen und Zugfahrten
Die Inflation macht sich bei weltweiten Reisen deutlich bemerkbar: Das ist das Ergebnis der jüngsten Daten-Analyse durch die Geschäftsreise-Managementplattform TravelPerk.

Foto: iStock
Die Erhebung zeigt, dass es weltweit zu erheblichen Preissteigerungen bei Flügen, Hotels und Bahnreisen kommt. Am stärksten betroffen ist der Osten der USA, so die TravelPerk-Auswertung. Auch bei Reisen in und ab Deutschland sowie ab der Schweiz sind Preissteigerungen durchaus zu spüren.
Als Geschäftsreise-Marktplatz mit weltweit umfangreichem Bestand hat TravelPerk einen tiefen Einblick in die Kosten der unterschiedlichen Komponenten entlang der Reisekette. Auf dieser Basis analysierte das Unternehmen Daten, um Preisänderungen vom ersten Quartal (Januar bis März) 2022 zum zweiten Quartal (April bis Juni) 2022 in den 15 wichtigsten Destinationen sowie auf 15 bedeutenden Reiserouten für Flüge und Bahnreisen weltweit zu verfolgen. Neben der allgemeinen Inflation sind weitere Faktoren für Preissteigerungen verantwortlich – darunter Personal-Engpässe und höhere Lohnkosten sowie eine größere Nachfrage in Folge der Pandemie.
Preistreiber US-Ostküste:
Die Daten zeigen, dass sich die Preissteigerungen im Osten der USA am stärksten auf Reisen auswirkt, wobei die höchsten Hotelkostensteigerungen in Chicago (77% Steigerung im Quartalsvergleich), Boston (63%) und New York (49%) zu verzeichnen sind. In Deutschland war die Teuerungsrate bei Hotels mit 38 Prozent für Berlin am höchsten. München und Hamburg fielen etwas moderater aus. Die Bundeshauptstadt spielt auch eine Rolle bei der Teuerung von Flugstrecken. Für die Verbindung von und nach London zahlten Passagiere im zweiten Quartal im Durchschnitt nämlich gut 40 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Vergleichsweise moderat war der Anstieg von Hotelpreisen in Zürich mit 19 Prozent.
Bahnpreise stiegen weniger stark als Flugtarife:
Die Bahnpreise sind insgesamt weniger stark gestiegen als die Flugpreise. Die Daten von TravelPerk belegen, dass sich Reisende zunehmend für den Zug statt für einen Kurzstreckenflug entscheiden – sei es aus finanziellen Gründen oder aus Gründen der Nachhaltigkeit. Sie zeigen zudem, dass die Buchungen für Bahnreisen in Europa zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022 um 15% mehr gestiegen sind als die für Flugreisen. Unter den 15 Strecken mit den höchsten Preissteigerungen sind auch drei Verbindungen in Deutschland – genauer gesagt München-Berlin, München-Hamburg sowie Berlin-Hamburg.
Als Geschäftsreise-Marktplatz mit weltweit umfangreichem Bestand hat TravelPerk einen tiefen Einblick in die Kosten der unterschiedlichen Komponenten entlang der Reisekette. Auf dieser Basis analysierte das Unternehmen Daten, um Preisänderungen vom ersten Quartal (Januar bis März) 2022 zum zweiten Quartal (April bis Juni) 2022 in den 15 wichtigsten Destinationen sowie auf 15 bedeutenden Reiserouten für Flüge und Bahnreisen weltweit zu verfolgen. Neben der allgemeinen Inflation sind weitere Faktoren für Preissteigerungen verantwortlich – darunter Personal-Engpässe und höhere Lohnkosten sowie eine größere Nachfrage in Folge der Pandemie.
Preistreiber US-Ostküste:
Die Daten zeigen, dass sich die Preissteigerungen im Osten der USA am stärksten auf Reisen auswirkt, wobei die höchsten Hotelkostensteigerungen in Chicago (77% Steigerung im Quartalsvergleich), Boston (63%) und New York (49%) zu verzeichnen sind. In Deutschland war die Teuerungsrate bei Hotels mit 38 Prozent für Berlin am höchsten. München und Hamburg fielen etwas moderater aus. Die Bundeshauptstadt spielt auch eine Rolle bei der Teuerung von Flugstrecken. Für die Verbindung von und nach London zahlten Passagiere im zweiten Quartal im Durchschnitt nämlich gut 40 Prozent mehr als im Quartal zuvor. Vergleichsweise moderat war der Anstieg von Hotelpreisen in Zürich mit 19 Prozent.
Bahnpreise stiegen weniger stark als Flugtarife:
Die Bahnpreise sind insgesamt weniger stark gestiegen als die Flugpreise. Die Daten von TravelPerk belegen, dass sich Reisende zunehmend für den Zug statt für einen Kurzstreckenflug entscheiden – sei es aus finanziellen Gründen oder aus Gründen der Nachhaltigkeit. Sie zeigen zudem, dass die Buchungen für Bahnreisen in Europa zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2022 um 15% mehr gestiegen sind als die für Flugreisen. Unter den 15 Strecken mit den höchsten Preissteigerungen sind auch drei Verbindungen in Deutschland – genauer gesagt München-Berlin, München-Hamburg sowie Berlin-Hamburg.

