Aktionsbündnis Tourismusvielfalt18.08.22, 13:04 Uhr
Maßnahmen gegen den Personalmangel
Das Aktionsbündnis Touristikvielfalt (ATV), dem 28 Branchenverbände angehören, fordert von der Politik konkrete Maßnahmen gegen den Personalmangel.

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Das Aktionsbündnis Touristikvielfalt (ATV), dem 28 Branchenverbände angehören, fordert von der Politik konkrete Maßnahmen gegen den Personalmangel. Dazu zählt eine Vereinfachung des Visaprozesses, um ausländische Kräfte einstellen zu können. „Es bedarf einer Modernisierung des Einwanderungsprozesses mit weitgehendem Bürokratieabbau“, heißt es in einer Stellungnahme. Arbeitsgenehmigungen müssten schneller und einfacher vergeben werden können.
Außerdem regt das ATV an, das Konzept der Blue Card, das derzeit auf akademische Fachkräfte beschränkt ist, auf andere Ausbildungswege und Positionen auszudehnen. Dabei wäre Voraussetzung, dass auch im Ausland absolvierte Ausbildungen anerkannt würden. Grundlegende Arbeiten in der Touristik könnten auch von Personal ohne Vorqualifikation durch eine kurze Anlernphase durchgeführt werden. Zudem sollten deutsche Sprach- und Integrationskurse keine Voraussetzung für ausländische Arbeitskräfte mehr sein. „Der Tourismus stellt einen international agierenden Wirtschaftszweig dar, und in vielen Unternehmen ist die Fachsprache nicht Deutsch, sondern Englisch“, argumentiert das Bündnis.
Zusätzlich wird gefordert, dass die Wohraumüberlassung an Angestellte nicht mehr steuerlich als geldwerter Vorteil behandelt wird. Auch soll die Regierung neue Länder in die Westbalkanregelung aufnehmen und die Obergrenze anheben. Derzeit können pro Jahr maximal 25.000 Arbeitskräfte aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien in Deutschland angestellt werden.
Außerdem regt das ATV an, das Konzept der Blue Card, das derzeit auf akademische Fachkräfte beschränkt ist, auf andere Ausbildungswege und Positionen auszudehnen. Dabei wäre Voraussetzung, dass auch im Ausland absolvierte Ausbildungen anerkannt würden. Grundlegende Arbeiten in der Touristik könnten auch von Personal ohne Vorqualifikation durch eine kurze Anlernphase durchgeführt werden. Zudem sollten deutsche Sprach- und Integrationskurse keine Voraussetzung für ausländische Arbeitskräfte mehr sein. „Der Tourismus stellt einen international agierenden Wirtschaftszweig dar, und in vielen Unternehmen ist die Fachsprache nicht Deutsch, sondern Englisch“, argumentiert das Bündnis.
Zusätzlich wird gefordert, dass die Wohraumüberlassung an Angestellte nicht mehr steuerlich als geldwerter Vorteil behandelt wird. Auch soll die Regierung neue Länder in die Westbalkanregelung aufnehmen und die Obergrenze anheben. Derzeit können pro Jahr maximal 25.000 Arbeitskräfte aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien in Deutschland angestellt werden.

