Airplus15.08.22, 11:24 Uhr
Corona verändert Geschäftsreise-Trends
Die Nachfrage nach Geschäftsreisen steigt. Die Corona-Pandemie hat einige Reisegewohnheiten jedoch nachhaltig verändert.

Foto. iStock
Nicht nur bei den Urlaubsreisen, auch bei den Geschäftsreisen steigt die Nachfrage deutlich an. Die Corona-Pandemie hat einige Reisegewohnheiten jedoch nachhaltig verändert. Das zeigt eine Auswertung des Corporate-Payment-Spezialisten Airplus. Die Zahlen der über Airplus abgewickelten Transaktionen für Flugtickets haben in der ersten Jahreshälfte kräftig zugelegt, sodass der Abstand zum Vor-Corona-Jahr 2019 immer kleiner wird. Im Juni lag das Abrechnungsvolumen in Deutschland nur noch rund zehn Prozent unter dem Niveau von Juni 2019.
Die Geschäftsreisen dauerten im ersten Halbjahr mit durchschnittlich 6,3 Tagen länger als in der Vor-Corona-Zeit (5 Tage). Gerade für Reisen auf andere Kontinente nahm man sich mit durchschnittlich 14,5 Tagen mehr Zeit (2019: 11,6 Tage). Eintägige Kurztrips, die 2019 immerhin noch 17 Prozent der Geschäftsreisen ausmachten, gingen dieses Jahr deutlich zurück (7 Prozent).
Während 2019 die meisten geschäftlichen Flugreisen im Inland stattfanden (49 Prozent), standen dieses Jahr europäische Ziele auf der Favoritenliste (50 Prozent / 2019: 38 Prozent). Außerdem buchten die Unternehmen mehr Tickets für die Business Class (13 Prozent / 2019: 9 Prozent). Insbesondere auf Inlandsflügen kletterte der Anteil der Reisenden in der Business Class von 5 Prozent (2019) auf 12 Prozent.
Indien und Mexiko sind Top-Geschäftsreiseziele
Angesichts strikter Corona-Einreiseregelungen und geopolitischer Konflikte ist es wenig überraschend, dass sich die beliebtesten Ziele außerhalb Europas gegenüber 2019 verändert haben. Bildeten damals noch China und Russland die Top zwei und drei, waren es dieses Jahr Indien und Mexiko. Weiterhin auf Platz eins rangiert die USA. In Europa ist Großbritannien von Platz eins auf Platz zwei abgerutscht. An erter Stelle steht jetzt Spanien.
„Die Entwicklung hin zur längeren Geschäftsreise ist ein Indiz dafür, dass nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen immer wichtiger wird“, kommentiert Airplus-CEO Oliver Wagner die Ergebnisse. „Insgesamt beobachten wir bei den Unternehmen das starke Bedürfnis, all die persönlichen Begegnungen nachzuholen, die in den vergangenen zwei Jahren nur virtuell stattfinden konnten. Die Buchungszahlen für die kommenden Monate deuten darauf hin, dass sich die Erholung der Geschäftsreisen weiter fortsetzen wird.“
Die Geschäftsreisen dauerten im ersten Halbjahr mit durchschnittlich 6,3 Tagen länger als in der Vor-Corona-Zeit (5 Tage). Gerade für Reisen auf andere Kontinente nahm man sich mit durchschnittlich 14,5 Tagen mehr Zeit (2019: 11,6 Tage). Eintägige Kurztrips, die 2019 immerhin noch 17 Prozent der Geschäftsreisen ausmachten, gingen dieses Jahr deutlich zurück (7 Prozent).
Während 2019 die meisten geschäftlichen Flugreisen im Inland stattfanden (49 Prozent), standen dieses Jahr europäische Ziele auf der Favoritenliste (50 Prozent / 2019: 38 Prozent). Außerdem buchten die Unternehmen mehr Tickets für die Business Class (13 Prozent / 2019: 9 Prozent). Insbesondere auf Inlandsflügen kletterte der Anteil der Reisenden in der Business Class von 5 Prozent (2019) auf 12 Prozent.
Indien und Mexiko sind Top-Geschäftsreiseziele
Angesichts strikter Corona-Einreiseregelungen und geopolitischer Konflikte ist es wenig überraschend, dass sich die beliebtesten Ziele außerhalb Europas gegenüber 2019 verändert haben. Bildeten damals noch China und Russland die Top zwei und drei, waren es dieses Jahr Indien und Mexiko. Weiterhin auf Platz eins rangiert die USA. In Europa ist Großbritannien von Platz eins auf Platz zwei abgerutscht. An erter Stelle steht jetzt Spanien.
„Die Entwicklung hin zur längeren Geschäftsreise ist ein Indiz dafür, dass nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen immer wichtiger wird“, kommentiert Airplus-CEO Oliver Wagner die Ergebnisse. „Insgesamt beobachten wir bei den Unternehmen das starke Bedürfnis, all die persönlichen Begegnungen nachzuholen, die in den vergangenen zwei Jahren nur virtuell stattfinden konnten. Die Buchungszahlen für die kommenden Monate deuten darauf hin, dass sich die Erholung der Geschäftsreisen weiter fortsetzen wird.“

