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Airplus-Umfrage
07.06.22, 10:28 Uhr

Geschäftsreisen bleiben für Firmen wichtig

Videokonferenzen machen Geschäftsreisen nicht überflüssig. Das ergibt eine Umfrage unter deutschen Topmanagern.

Foto: iStock
Trotz moderner Kommunikationsmittel wie Videokonferenzen werden Geschäftsreisen für die Unternehmen weiter wichtig bleiben. Das belegt eine Befragung von Airplus unter rund 110 deutschen Topmanagern. Zwar erwartet der Großteil der Befragten (93 Prozent), dass Geschäftsreisen im eigenen Unternehmen im Vergleich zu 2019 in unterschiedlichem Ausmaß durch Videokonferenzen ersetzen werden. Das sehen die Manager aber durchaus kritisch. Als größtes Risiko (81 Prozent) der virtuellen Kommunikation betrachten sie die fehlende persönliche Begegnung. Fast jeder zweite Befragte führt außerdem die fehlende Möglichkeit des Networkings (46 Prozent) sowie Risiken der Datensicherheit (45 Prozent) als Nachteil an. Für jeden Dritten stellen die Kosten der digitalen Infrastruktur ein Risiko dar, während der Energiebedarf moderner Kommunikationstechnologien eine eher untergeordnete Rolle spielt (16 Prozent).

Ausschlaggebend für die Entscheidung, ob man lieber am Laptop bleibt oder sich in Flugzeug, Zug oder Auto setzt, ist der Geschäftszweck der Begegnung. Wenn es darum geht, Vertrauen und Beziehungen aufzubauen, ist der Großteil der Befragten (84 Prozent) sich einig, dass persönliche Treffen unerlässlich sind. Auch bei Verhandlungen (76 Prozent), Anlässen mit emotionalen Kommunikationsinhalten (73 Prozent), Besprechungen vertraulicher und sensibler Inhalte (71 Prozent), Kundenakquise und -bindung, Messebesuchen und Branchentreffen (jeweils 70 Prozent) sowie strategischen internen Meetings (56 Prozent) bevorzugt die Mehrheit der Befragten eine persönliche Begegnung. Anlässe wie der Austausch von Wissen oder die Zusammenarbeit in Projektteams können aus Sicht der Befragten dagegen künftig weiter virtuell stattfinden.

„Persönliche Begegnungen sind die Basis für eine funktionierende Geschäftsbeziehung“, ist Airplus-CEO Oliver Wagner überzeugt. „Die Buchungen unserer deutschen Kunden nehmen seit Jahresanfang wieder kontinuierlich zu und erreichten im Mai den Höhepunkt seit Beginn der Pandemie. Beim Abrechnungsvolumen lagen wir bei beinahe drei Viertel des Werts von Mai 2019, in einigen anderen Märkten sogar bei über 90 Prozent.“