Kapitalerhöhung18.05.22, 12:06 Uhr
TUI reduziert weiter die Corona-Hilfen
Die TUI Group setzt ihren Plan, die Corona-Hilfen des Staates weiter zu reduzieren, konsequent und zügig um.

Foto: iStock
Die TUI Group setzt ihren Plan, den Konzern zügig zu entschulden, Zinskosten zu senken und die Corona-Hilfen des Staates weiter zu reduzieren, konsequent um. Die in der Pandemie erhaltenen staatlichen Corona-Hilfen sollen sukzessive und so schnell wie möglich zurückgegeben werden. Vorstand und Aufsichtsrat haben daher eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen ohne Bezugsrechte für Aktionäre beschlossen. Mit dem Erlös und verfügbaren Barmitteln soll die Stille Einlage II des Staates in Höhe von 671 Millionen Euro vollständig zurückgezahlt werden.
Darüber hinaus plant der Konzern, auch die bestehende KfW Kreditlinie um weitere 336 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro zu reduzieren. Somit verbleiben als staatliche Finanzhilfen für die TUI neben der KfW Kreditlinie die wandelbare Optionsanleihe mit rund 59 Millionen Euro und die ebenfalls wandelbare Stille Einlage I in Höhe von 420 Millionen Euro des WSF. Der Konzern hatte bereits am 1. April erste Kreditlinien der KfW in Höhe von rund 700 Millionen Euro zurückgegeben.
„Wir setzen um, was wir angekündigt und zugesagt haben“, sagt Vorstandschef Fritz Joussen. „Unser Ziel ist zügig zur Normalität zurückzukehren und uns auf neues Wachstum zu fokussieren.“ TUI sei in stabilem Fahrwasser, der Markt sei intakt und man erwarte einen starken Reise-Sommer und ein gutes Geschäftsjahr. Joussen: „Für das aktuelle Gesamtjahr 2022 erwarten wir daher die Rückkehr zu einem signifikant positiven Ergebnis.“
Darüber hinaus plant der Konzern, auch die bestehende KfW Kreditlinie um weitere 336 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro zu reduzieren. Somit verbleiben als staatliche Finanzhilfen für die TUI neben der KfW Kreditlinie die wandelbare Optionsanleihe mit rund 59 Millionen Euro und die ebenfalls wandelbare Stille Einlage I in Höhe von 420 Millionen Euro des WSF. Der Konzern hatte bereits am 1. April erste Kreditlinien der KfW in Höhe von rund 700 Millionen Euro zurückgegeben.
„Wir setzen um, was wir angekündigt und zugesagt haben“, sagt Vorstandschef Fritz Joussen. „Unser Ziel ist zügig zur Normalität zurückzukehren und uns auf neues Wachstum zu fokussieren.“ TUI sei in stabilem Fahrwasser, der Markt sei intakt und man erwarte einen starken Reise-Sommer und ein gutes Geschäftsjahr. Joussen: „Für das aktuelle Gesamtjahr 2022 erwarten wir daher die Rückkehr zu einem signifikant positiven Ergebnis.“

