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Maskenpflicht
13.05.22, 13:16 Uhr

Verbände fordern einheitliche Regelung

Der DRV und andere Vebände befürchten ein Regel-Chaos und fordern, dass auch Deutschland die Maskenpflicht im Flugzeug aufhebt.

Foto: iStock
In Europa wird am kommenden Montag die generelle Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske auf Flügen und Flughäfen abgeschafft. In Deutschland ist allerdings noch im Infektionsschutzgesetz eine bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen bis 23. September festgesetzt. „Das führt zu einem Flickenteppich an Regelungen bei Reisen in Europa, die kein Reisender mehr versteht und nachvollziehen kann“, befürchtet DRV-Präsident Norbert Fiebig. Der Verband plädiert für einheitliche Regelungen in Europa, wie sie auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing befürwortet. Um die aufkeimende Reiselust nicht erneut zu dämpfen, solle Gesundheitsminister Karl Lauterbach die EU-Empfehlungen umsetzen und die Maskenpflicht für Flüge auch in Deutschland aufheben.

Auch andere Verbände wie der Airline-Verband Board of Airline Representatives in Germany (Barig), dem mehr als hundert deutsche und internationale Fluggesellschaften angehören, und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unterstützen die die Umsetzung auch in Deutschland. „Insbesondere während der Pandemie hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig und sinnvoll ein europaweit einheitliches Vorgehen ist. Das gilt auch jetzt in der aktuellen Diskussion um das Ende der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Flugzeugen“, sagt Barig-Generalsekretär Michael Hoppe.