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Galapagos
25.04.22, 17:02 Uhr

Hawarie bleibt ohne Auswirkungen

Der Untergang eines Touristenschiffs vor der Küste von Santa Cruz am vergangenen Samstag ist ohne Auswirkungen geblieben.

Puerto Ayora, Foto: iStock
Der Untergang eines Touristenschiffs vor der Küste der Galapagos-Insel Santa Cruz am vergangenen Samstag ist ohne Auswirkungen geblieben. Darauf weist der Veranstalter Galapagos Pro hin. Das ausgelaufene Öl sei eingedämmt worden, alle Strände der Academy-Bay, dem natürlichen Hafen in Puerto Ayora, seien unversehrt und sauber und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der touristische Betrieb laufe normal.

Am Samstag war vor der Insel Santa Cruz das Schiff „Albatros“ mit rund 7.500 Litern Diesel-Kraftstoff an Bord gesunken. Die vier Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Das Schiff wurde für Tauchgänge eingesetzt. Nach dem Untergang ist Diesel ins Meer gelaufen. Die Behörden legten daraufhin eine Ölsperre aus.

„Die Betreiber des Galapagos-Nationalparks wissen, was auf dem Spiel steht, und sind motiviert und trainiert, um extrem schnell und effektiv auf Gefährdungen zu reagieren", erklärt Beate Zwermann, Geschäftsführerin Galapagos Pro. „Das haben sie an diesem Wochenende erneut unter Beweis gestellt. Durch den gemeinsamen Einsatz der Nationalpark-Verwaltung und von Freiwilligen blieben die Strände sauber und die vielfältigen Lebensformen geschützt. Für Touristen ergeben sich praktisch keine Einschränkungen."