Gütegemeinschaft Buskomfort25.04.22, 16:02 Uhr
Busveranstalter fordern Steuerentlastung
Die Gütegemeinschaft Buskomfort hält die Existenz der Busreiseveranstalter für akut gefährdet.

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Nach den massiven Umsatzeinbrüchen während der Corona-Pandemie und einer Kostensteigerung für den Kraftstoffzusatz Ad Blue um das Fünffache hält die Gütegemeinschaft Buskomfort (GBK) die Existenz der Busreiseveranstalter für akut gefährdet. „Deshalb fordern wir von der Bundesregierung, den Dieselkraftstoff für Busreiseveranstalter steuerfrei zu stellen“, sagt GBK-Vorsitzender Hermann Meyering. Von einer Ampelkoalition, die sich den Klimaschutz auf ihre Fahnen geschrieben hab, erwarte er auch konkrete Unterstützung für seine Branche durch eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Busreisen. Laut GBK schneiden die Busse beim Vergleich der Treibhausgas-Emissionen wesentlich besser ab als der Urlaub mit Pkw und Flugzeug.
Nach Meyerings Einschätzung wird es noch Jahre dauern, bis sich die Busreiseveranstalter von den ökonomischen Folgen der Corona-Krise erholt haben. Deshalb seien sie auch weiterhin auf staatliche Hilfsgelder und die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum Jahresende angewiesen.
Nach Meyerings Einschätzung wird es noch Jahre dauern, bis sich die Busreiseveranstalter von den ökonomischen Folgen der Corona-Krise erholt haben. Deshalb seien sie auch weiterhin auf staatliche Hilfsgelder und die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum Jahresende angewiesen.

